Mittlerweile werden im Fachhandel oder online die unterschiedlichsten Kindersitze angeboten. Dabei reicht die Angebotspalette von normalen Kindersitzen bis hin zu Reboardern oder speziellen Babyschalen.
Zu allem Überfluss kommt zu der schier unendlichen Auswahl an verschiedenen Kindersitzmodellen oft auch noch eine schwer verständliche Beschreibung mit verwirrenden Fachbegriffen hinzu.
Was versteht man eigentlich unter Begriffen wie Reboarder, Babyschalen oder ISOFIX? Und worauf muss ich achten, wenn ich mir einen neuen Kindersitz zulegen möchte?
Widmen wir uns zu Beginn den verschiedenen und oft auch unbekannten Begrifflichkeiten, die einem rund um den Kindersitzkauf begegnen:
Zum einen müssen Sie sich für einen Sitz entscheiden, der für das Gewicht Ihres Kindes ausgelegt ist. Das ist das wohl wichtigste Entscheidungskriterium bei einem Kindersitzkauf.
An den so genannten Körpergewichtsklassen erkennen Sie, ob der Kindersitz für das Gewicht Ihres Kindes geeignet ist: Die Gewichtsklasse 0+ reicht bis zu einem Gewicht von 13 kg, die Klasse I von 9-18 kg, Klasse II reicht von 15 bis 25 kg und die letzte Klasse III von 22 bis 36 kg.
Passt das Gewicht des Kindes nicht mehr zur Körpergewichtsklasse des Sitzes, dann muss unbedingt ein neuer Kindersitz angeschafft werden. Neben dem Gewicht muss auch die Größe Ihres Kindes zum Sitz passen.
So darf zum Beispiel der Kopf des Kindes nicht über den Sitz herausragen. Besonders hilfreich ist dafür eine Einbauprobe.
Wir empfehlen Ihnen, bei der Wahl Ihres Kindersitzes immer auf namhafte Hersteller zurück zu greifen. Zwar muss für diese Modelle ein höherer Preis in Kauf genommen werden, doch das sollte für die Sicherheit Ihres Kindes nicht ausschlaggebend sein.
Ein kleiner Tipp: Der ADAC testet jedes Jahr mehrere Dutzend Kindersitze bei Crashtests und veröffentlicht die Ergebnisse danach auf seiner Homepage. Ein Blick lohnt sich hier in jeden Fall.
Bevor Sie einen Sitz verwenden, empfehlen wir Ihnen immer eine Einbauprobe im eigenen KFZ gemeinsam mit Ihrem Kind zu machen.
Bei dieser Einbauprobe installieren Sie den Sitz einfach im Auto und schnallen Ihr Kind im Kindersitz an. Sie können dabei die folgenden Aspekte überprüfen:
Erst wenn sie alle Punkte als zufrieden stellend betrachten, sollten Sie sich für einen Kauf entscheiden.
Der neue Volkswagen Tayron: Ein Zugpferd für alle Fälle Der VW Tayron, der große Bruder… Mehr lesen
Wie Sie Ihren Ford pflegen, damit er viele Jahre lang funktionstüchtig bleibt Der Besitz eines… Mehr lesen
Wie wichtig ist Motorradzubehör? Als leidenschaftlicher Motorradfahrer und Autoblogger habe ich im Laufe der Jahre… Mehr lesen
Günstige Parkmöglichkeiten an Flughäfen: Meine Erfahrungen und Tipps Als Vielreisender, der beruflich und privat häufig… Mehr lesen
Sind breitere Autoreifen wirklich besser? Die Frage, ob breitere Autoreifen wirklich besser sind, ist ein… Mehr lesen
Wahl der Kfz-Versicherung im Jahr 2025 Viele Kfz-Versicherungen haben ihre Preise angehoben. Wenn man sich… Mehr lesen