Lederpflege besonders beim Oldtimer essenziell
Kaum etwas wirkt so edel wie Leder. Selbst Oldtimern verleihen elegante Ledersitze noch einmal zusätzlichen Flair.
Doch oft wird auf die richtige Pflege vergessen oder sie wird zu selten und oberflächlich durchgeführt. Dabei ist die Lederpflege nicht nur bei einem Oldtimer entscheidend für den Werterhalt des Autos.
Grundsätzlich ist Leder ein langlebiges und robustes Material, das sich gut für die Verwendung an starker Belastung ausgesetzten Stellen wie Autositzen und Lenkradbezügen eignet.
Lederpflege besonders beim Oldtimer essenziell
Doch ohne regelmäßige Lederpflege verliert es bereits nach wenigen Jahren sein schönes Aussehen. Das kann viele Gründe haben.
Zu den häufigsten gehören:
Auswirkung auf die Nutzungsdauer
Die unschön aussehenden Lederteile bleiben zwar zunächst nutzbar, sind jedoch aufgrund der rauen Stellen und Risse stärkerer Reibung ausgesetzt und nutzen sich schneller ab. Ausgetrocknetes Leder verliert seine Elastizität und wird spröd. Die Lebensdauer der Bezüge ist verkürzt, und man muss das Originalmaterial vorzeitig ersetzen.
Auswirkung auf das Aussehen
Leichte oberflächliche Schäden können ein sichtbarer Beweis für das Alter des Leders sein und die Originalität der Innenausstattung unterstreichen.
Verlieren die Sitze aber ihr edles Aussehen und werden schäbig, geht auch das magische Gefühl bei der Nutzung oder dem Betrachten des Innenraums verloren. Das Fahrzeug wirkt weniger einladend oder gar abstoßend. Der Besitzstolz und das Fahrvergnügen sind vermindert.
Auswirkung auf den Werterhalt
Bei einem Oldtimer, dessen hoher Wert zum Großteil auf dem detailgenauen Erhalt seines historischen Aussehens beruht, stellt der Ersatz von Originalteilen eine deutliche Minderung des Wiederverkaufswerts dar.
Oft lassen sich das genaue Aussehen und die Verarbeitungsqualität nicht mehr kopieren und man muss sich mit einer nicht stilechten Kompromisslösung begnügen. Belässt man die schadhafte Originalbespannung, ist die Wertminderung zwar geringer, das unschöne Aussehen der Lederteile beeinträchtigt jedoch den Gesamteindruck des Fahrzeugs.
Oft fällt dann auch die Beurteilung anderer Fahrzeugteile schlechter aus und der Oldtimer verliert mehr Wert als notwendig. Dieser optische Effekt tritt bei allen Gebrauchtwagen auf, weshalb gute Lederpflege auch bei Neuwagen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Fahrzeugwerts leisten kann.
Stets ordentlich gepflegte Lederteile zeigen eine glatte und glänzende Oberfläche. Sie haben kräftige Farben und laden dazu ein, mit der Hand darüberzustreichen. Der Hautkontakt ist angenehm und man nimmt keine rauen Stellen wahr.
Das Material ist durch gute Einfettung elastisch und bildet bei Druckausübung mit dem Finger keine Fältchen rund um die Fingerspitze. Trotzdem hinterlässt es bei der Nutzung keine Fettflecken auf der Kleidung.
Kommt es zum Beispiel durch Regen oder Schnee zu Kontakt mit Feuchtigkeit, saugt das Leder sie nicht auf und es entstehen keine Schäden. Selbst verschüttete Flüssigkeiten lassen sich gut abwischen und man kann kleinere Verschmutzungen zwischendurch mit einem feuchten Tuch entfernen.
Lederreiniger für das Auto sind im Handel in unterschiedlichen Formen erhältlich. Die Anwendung erfolgt, sobald sich beim Druck mit dem Finger kleine Falten im Leder zeigen. Dann saugt man den Innenraum aus, um Staub und Krümel zu entfernen, bevor man ein für die Art des Leders geeignetes Reinigungsprodukt anwendet.
Besonders praktisch sind Öle und Schäume, die man mit einem weichen Schwamm oder fusselfreien Tuch aufträgt und einmassiert. Etwas aufwendiger sind Lederseifen, bei denen man einen feuchten Lappen und entsprechend ein Wassergefäß benötigt.
Es sollte bei der Arbeit so aufgestellt werden, dass man es jederzeit bequem erreichen kann, aber nicht versehentlich im Autoinneren umstoßen kann. Anschließend lässt man das Mittel einige Zeit einwirken und poliert das Leder dann mit einem weichen Tuch, um gelöste Verschmutzungen und Rückstände des Reinigungsmittels zu entfernen.
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