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Revolutionäre Technologien im Automobilsektor

Revolutionäre Technologien im Automobilsektor: Ein Blick in die Zukunft des Fahrzeugdesigns und der Mobilität

Die vielversprechende Zukunft der Automobilbranche im Blick

In der Automobilbranche gab es in den letzten Jahren einen großen Umbruch. Zurzeit steht in diesem Sektor alles im Zeichen der Innovation. Es ist hier sogar von der vierten industriellen Revolution – der Industrie 4.0 – sie Rede. Dieser Beitrag verrät, welche Technologien den Automobilsektor revolutionieren werden.

Der Digital Twin eröffnet neue Möglichkeiten

Eine wichtige Rolle spielt im Automobilsektor heute vor allem der digitale Zwilling – der sogenannte „Digital Twin“. Unter ihm wird ein echtzeitnahes Datenmodell einer Anlage, eines Assets oder eines physischen Objekts verstanden.

Revolutionäre Technologien im Automobilsektor

So ist es durch ihn beispielsweise möglich, das Modell eines Materials zu kreieren, welches anschließend in der Fahrzeugproduktion zum Einsatz kommt. Ist beispielsweise eine so hergestellte Lambdasonde defekt, sind Symptome sofort zu erkennen. Es kann anschließend sofort ein Ersatzprodukt angefertigt werden.

Es stellt der digitale Zwilling einen Satz von Parametern dar, wobei man mit Letzteren unterschiedliche Transformationen und Prozesse in Echtzeit nachverfolgen kann. Dabei stützt sich die Arbeit mit diesem Hilfsmittel auf Sensoren des Internet of Things (IoT).

Sie sammeln die Daten und übertragen diese anschließend an den Server. Auf diese Weise ist eine Kontrolle der betrieblichen Leistung und der Qualität leichter möglich.

Die Additive Fertigung für die günstige Herstellung Prototypen

Es ist die Additive Fertigung auch als 3D-Druck bekannt. Mit ihr ist es möglich, Bauteilprototypen günstiger und schneller herzustellen. Für die Automobilindustrie kommt diese Technik vor allem bei der Anfertigung von Leichtbauversionen winziger Strukturbauteile zum Einsatz.

Mithilfe der Additiven Fertigung ist es Herstellern zudem möglich, alle Eingangsparameter der betreffenden Produkte zu simulieren, bevor diese gedruckt werden. Dadurch lassen sich bei der Produktion Zeit und Kosten sparen.

So ermöglichen autonome Roboter einen genauen Herstellungsprozess

Mittlerweile kommen autonome Roboter in vielen Phasen der Automobilherstellung zur Anwendung. Es handelt sich bei ihnen um Maschinen, die eine Aufgabe ohne den Eingriff des Menschen ausführen. Beliebt sind in diesem Kontext unter anderem kollaborative Inline-Roboter. So erledigen repetitive Aufgaben an der Seite von Montagearbeitern.

Auch kommen Industrieroboter mit erweiterten Funktionen zum Einsatz. Sie verfügen oftmals über Module zur Bilderkennung oder zur Ausfallvorhersage. Eine beliebte Innovation stellen zudem fahrerlose und automatisierte Fahrzeuge dar. Sie dienen zumeist der Auslieferung von Teilen sowie der automatischen Bestandsauffüllung.

Autonome Roboter sorgen in der Produktion für maximale Effizienz, wodurch sich Kraftwägen langfristig schneller herstellen lassen – des Weiteren ist eine genaue Anpassung ihrer Funktionen an die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden möglich.

Die Vorteile der vertikalen und horizontalen Integration

Spricht man von horizontaler oder vertikaler Integration, ist damit die Verbindung verschiedener Unternehmensbereiche gemeint. Auf der horizontalen Ebene sorgt man für die Vernetzung unterschiedlicher Anlagen, Produktionseinheiten und Maschinen. Im Rahmen der vertikalen Integration bündelt man Geschäftsdaten auf sämtlichen Ebenen.

Mit dieser Vorgehensweise ist es betreffenden Betrieben leicht möglich, sofort auf Störungen oder Nachfrageänderungen zu reagieren. In weiterer Folge können Unternehmen die kundenspezifischen Anpassungen einleiten – auf diese Weise lassen sich Maschinenausfälle und Schwankungen in der Qualität umgehend beheben.

Analytik und Big Data sind auf dem Vormarsch

Arbeiten Automobilhersteller mit großen Datenmengen, ist es essenziell, dass sie diese korrekt auswerten. Nur so ist es anschließend möglich, die richtigen Schlüsse aus den gesammelten Informationen zu ziehen. Dafür brauchen Unternehmen Analyse- und Big-Data-Tools.

Mithilfe solcher Anwendungen lassen sich wiederkehrende Muster sowie Vorlieben für bestimmte Dienstleistungen und Produkte identifizieren.

Auch im Zuge der Wartungsplanung und der Analyse von Defekten erweisen sich Big-Data-Programme als Vorteil. Wenn bei einem Pkw-Modell zum Beispiel oft die Steuerkette rasselt, können Sie mit speziellen Tools gängige Ursachen für das Problem ermitteln.

Fazit

Revolutionäre Technologien haben die Automobilindustrie bereits erheblich bereichert. Es ist zu erwarten, dass es in den kommenden Jahren weitere vielversprechende Entwicklungen geben wird. Mithilfe solcher Innovationen können Hersteller aus dem Sektor noch genauer auf die Bedürfnisse ihrer Abnehmer eingehen.

 

 





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