Eine Panne kann eigentlich jeden treffen und meistens passiert sie genau dann, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Abends auf dem Heimweg, auf der Autobahn oder auch im Winter bei schlechtem Wetter.
Natürlich kann man nicht für jede Situation vorbereitet sein. Ein paar Sachen sollte man im Auto aber immer dabei haben. Einige davon sind sowieso vorgeschrieben, andere machen im Notfall einfach Sinn.
Warndreieck, Warnweste und Verbandkasten gehören in Deutschland zur Grundausstattung im Auto (eine Übersicht zu den gesetzlichen Vorgaben bietet der ADAC.
Eigentlich nichts Neues. Trotzdem sollte man ab und zu kontrollieren, ob noch alles vorhanden und in Ordnung ist.
Vor allem der Verbandkasten wird gerne vergessen. Er liegt teilweise mehrere Jahre im Kofferraum, ohne dass jemand danach schaut. Deshalb einfach gelegentlich das Datum und den Inhalt kontrollieren.
Beim Warndreieck sieht es ähnlich aus. Es sollte natürlich vorhanden sein, aber auch so liegen, dass man bei einer Panne schnell drankommt.
Bei der Warnweste muss es nicht unbedingt bei einer bleiben. Wenn häufiger mehrere Personen mitfahren, machen zwei oder mehr Westen durchaus Sinn. Viel Platz nehmen sie schließlich nicht weg.
Vorgeschrieben bedeutet nicht automatisch, dass damit für jede Panne alles vorhanden ist.
Eine Taschenlampe ist zum Beispiel ziemlich praktisch. Wer einmal nachts irgendwo am Straßenrand nach etwas im Kofferraum gesucht hat, weiß warum.
Auch ein Sicherheitshammer mit Gurtschneider kann im Fahrzeug bleiben. Hoffentlich braucht man ihn nie, aber groß ist er nicht und somit lässt er sich problemlos im Handschuhfach oder einem Seitenfach verstauen.
Im Winter kommen noch ein paar andere Sachen dazu. Eiskratzer sowieso, Handschuhe und bei längeren Fahrten kann auch eine Decke nicht schaden.
Hier muss am Ende jeder selbst überlegen, was er wirklich braucht. Wer jeden Tag nur in der Stadt unterwegs ist, hat andere Anforderungen als jemand, der regelmäßig mehrere hundert Kilometer Autobahn fährt.
Das gilt genauso für Firmenfahrzeuge. Gerade wenn verschiedene Mitarbeiter dieselben Autos nutzen, sollte die Ausstattung einmal vernünftig festgelegt werden. Rund um solche Themen gibt es mittlerweile viele Produkte zur Verkehrsprävention im Alltag, mit denen Fahrzeuge je nach Nutzung zusätzlich ausgestattet werden können.
Das ist eigentlich fast genauso wichtig wie die Ausrüstung selbst.
Eine Warnweste bringt bei einer Panne wenig, wenn sie ganz unten im Kofferraum liegt und darüber noch drei Reisetaschen stehen. Dann muss man erst aussteigen, zum Kofferraum gehen und dort danach suchen.
Deshalb Warnwesten besser vorne lagern. Zum Beispiel im Türfach oder Handschuhfach.
Bei Warndreieck und Verbandkasten sollte man zumindest wissen, wo sie liegen. Gerade bei einem neuen Auto oder einem Fahrzeug, das von mehreren Personen gefahren wird, ist das nicht immer selbstverständlich.
Daraus muss man keine große Sache machen. Ein kurzer Blick ein- oder zweimal im Jahr reicht schon.
Vor dem Winter bietet sich das besonders an. Dann werden sowieso Reifen gewechselt, Frostschutz kontrolliert und Eiskratzer wieder ins Auto gelegt. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich Verbandkasten, Warnwesten und Warndreieck überprüfen.
Taschenlampe dabei? Batterien noch gut? Alles vollständig?
Dann ist das Thema eigentlich schon erledigt.
Eine Panne verhindert die richtige Ausrüstung natürlich nicht. Aber wenn man irgendwann doch einmal am Straßenrand steht, ist man froh, wenn die wichtigsten Sachen vorhanden sind und man nicht erst anfangen muss zu suchen.
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