Auto der Zukunft
Das kann das Auto der Zukunft
Dem Fahrzeug die Steuerung ĂŒberlassen und sich bequem zurĂŒcklehnen und schon mal die ersten BĂŒrotĂ€tigkeiten starten: Was bis vor Kurzem noch Zukunftsmusik war, wird womöglich schon bald Wirklichkeit werden.
Erste Lösungen fĂŒr selbstfahrende Autos gibt es bereits â und die Technologien werden sich rasant weiterentwickeln. Wer sein Fahrzeug nachrĂŒsten möchte, muss allerdings Geld in die Hand nehmen. Autokredite können die Kosten abdecken.
Autonome Autos: Diese Techniken gibt es bereits
Schon heute integrieren Fahrzeughersteller Technologien, die die Sicherheit verbessern und den Fahrkomfort erhöhen. Dazu zĂ€hlen Gesten- und Sprachsteuerung, MĂŒdigkeitssensoren, die einen Warnton abgeben, sobald die Konzentration des Fahrers nachlĂ€sst und Regensensoren, die bei NĂ€sse automatisch die Scheibenwischer anschalten.
Auto der Zukunft â schon bald haben autonome Fahrzeuge Stufe 4 und 5 erreicht
Noch steuert der Fahrer diese Fahrzeuge selbst. Das kann sich bald Àndern. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Autonomiestufen:
Stufe 0: der Fahrer lenkt vollstÀndig selbst.
Stufe 1: Assistenzsysteme helfen dem Fahrer bei der Steuerung.
Stufe 2: das teilautomatisierte Auto mit Spurassistent, Einparkautomatik oder Tempomat.
Stufe 3: Das selbstfahrende Auto, der Fahrer muss bei Bedarf weiterhin eingreifen.
Stufe 4: Das vollautomatisierte Fahrzeug fĂŒhrt sĂ€mtliche Funktionen autonom aus, der Fahrer ĂŒberwacht und kann unter UmstĂ€nden die Steuerung ĂŒbernehmen.
Stufe 5: Es ist kein Fahrer mehr notwendig; das Fahrzeug fÀhrt vollstÀndig autonom.
Vorbehalte gegen selbstfahrende Fahren
Aktuell sind wir bei Stufe 2 â Forschungen arbeiten jedoch bereits an Lösungen fĂŒr Stufe 3 und 4. Noch wird das von den Deutschen allerdings eher skeptisch betrachtet: Eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte fand heraus, dass 72 Prozent der Deutschen dem autonomen Fahren noch keine ausreichende Sicherheit zutrauen.
Obwohl Feldtests ergaben, dass autonome Autos die Sicherheit erhöhen: menschliches Versagen wird ausgeschlossen, zudem lassen sich VerkehrsflĂŒsse in den StĂ€dten verbessern.
Die Technik hinter der Autonomie
Damit dieses Zukunftsszenario Wirklichkeit wird, mĂŒssen Fahrzeuge mit Sensoren verschiedenen ausgestattet werden, die Hindernisse von nah und fern erkennen: Monokameras fangen die Bilder der Umgebung rĂ€umlich begrenzt ein und sind fĂŒr die Erkennung des Nahbereichs und einzelner Hindernisse wie StraĂenschilder, FuĂgĂ€nger und andere Fahrzeuge konzipiert.
Stereokameras arbeiten Ă€hnlich wie ein menschliches Auge und sind fĂŒr die Berechnung von Entfernungen zustĂ€ndig. FĂŒr die Rundumsicht schlieĂlich werden Fischaugen-Kameras eingesetzt.
Sensoren und Radar tun ihr ĂŒbriges, um das menschliche Auge zu ersetzen: Ultraschallsensoren werden vor allem fĂŒr automatische Parkassistenten eingesetzt, Lasersensoren scannen Konturen und erfassen Reichweiten von bis zu 200 Metern.
Vielversprechende Fahr-Technologien
Neue Techniken verheiĂen dem Auto eine vielversprechende Zukunft, die auch den Fahrern mehr Komfort bietet: Selbstfahrende Autos kommunizieren mit Ampeln, BrĂŒcken und Tunneln und passen Geschwindigkeit und Fahrtweg automatisch an die Verkehrsbedingungen an.
Im Auto können natĂŒrliche Filter aus Moos die Raumluft verbessern, Sensoren in den Reifen melden SchĂ€den und Abnutzungen rechtzeitig an ein System, das auf dem schnellsten Weg die nĂ€chste Werkstatt ansteuert.
Investitionen in die Zukunft
Moderne Elektroautos verfĂŒgen bereits heute ĂŒber Assistenzsysteme, die das Fahren sicherer und komfortabler machen. Auch NachrĂŒstungen sind unter UmstĂ€nden möglich. Allerdings können die Kosten enorm sein: Bis zu 10.000 Euro sind je nach Hersteller und Technik fĂŒr die NachrĂŒstung von Sensoren fĂ€llig.
Autokredite, wie man sie etwa ĂŒber Anbieter wie smava findet, können die Finanzierung ermöglichen und sind, da zweckgebunden, hĂ€ufig gĂŒnstiger als klassische Ratenkredite.