Grip Control Peugeot 2008 und mehr


Grip Control Peugeot 2008


-Anzeige-
Letzte Woche hatte ich Euch den neuen Peugeot 2008 vorgestellt und heute möchte ich auf die innovativen Fahrerassistenzsysteme eingehen.

Peugeot 2008 mit Grip Control, i-Cockpit und Mirror Screen

Peugeot 2008 mit Grip Control, i-Cockpit und Mirror Screen

Neben der bereits guten Serienausstattung, die in ihrer Klasse über dem Niveau liegt, kommen weitere tolle Features im Peugeot 2008 zum Einsatz, darunter „Active City Brake“.

Es handelt sich dabei um einen Notbremsassistent, der Hindernisse selbst erkennt und eigenständig abbremst, um eine Kollision zu vermeiden oder diese zu mildern.

Auch neu im Peugeot 2008 ist die optional erhältliche Rückfahrkamera.

Sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, schaltet sich die hochauflösende Rückfahrkamera ein und präsentiert gestochen scharfe Bilder auf dem 7 Zoll Touchdisplay.

Markierungslinien helfen zudem beim Einparken.

Rückfahrkamera im Peugeot 2008

Rückfahrkamera im Peugeot 2008

Für Parkmuffel ist ebenfalls neu ein aktiver Parkpilot vorhanden.

Damit lässt es sich einfach Ein- und Ausparken, denn dank des Parksystems wird eine Parklücke mit Ultraschall ausgemessen und ein Vorschlag zum Einparken unterbreitet.

Sobald man diesen akzeptiert, parkt das Parksystem selbständig ein.

Lediglich, Gas, Bremse und „Kupplung“ müssen betätigt werden.

Alle diese Features sind bereits sehr hilfreich für den Fahrer, aber der neue Peugeot 2008 kann noch weitaus mehr.

Die weiteren innovativen Ideen der Franzosen lauten:

  • i-Cockpit
  • Grip Control
  • Mirror Screen

Genau diese 3 weiteren Assistenzsysteme habe ich mir angeschaut und erkläre Sie Euch nun hier im Detail.


i-Cockpit


Das innovative i-Cockpit bietet im neuen Peugeot 2008 höchste Funktionalität und begeistert durch seine einfache Handhabung.

Ein Übermaß an Tasten und Reglern sucht man vergebens und das ist auch gut so.

Dank des i-Cockpits kann sich der Fahrer voll und ganz auf die Fahrt konzentrieren, denn alle wichtigen Informationen werden mittig über den Lüftungsschlitzen auf dem gut lesbaren Touchscreen präsentiert.

Wichtig war Peugeot bei der Entwicklung des i-Cockpits, dass dieses für den Fahrer ein hohes Maß an Komfort und Funktionalität bietet und die Franzosen haben es nicht nur gut gemeint, sondern auch gut gemacht!

Die Menüführung ist selbsterklärend und alle wichtigen Funktionen lassen sich schnell und sicher bedienen, ohne langes „Suchen“ und „Warten“, Zeit ist bekanntlich ein entscheidender Faktor.

Hier im Video sieht man es genauer im Einsatz:

Über das i-Cockpit lassen sich u.a. folgende Funktionen schnell und sicher bedienen:

– Mirror Screen oder Car Play
– Konfiguration der Fahrzeugeinstellungen
– Fahrerassistenzsysteme z.B. Parksystem, Active City Brake
– Multimedia, darunter Radio über DAB oder eine Bedienungsanleitung
– Audiostreaming über USB, Bluetooth mit iPod oder Smartphone
– Telefoniefunktion per Bluetooth Freisprechanlage und Zugang zum Telefonbuch
– Navigation mit Kartenmaterial für über 40 Länder darunter wichtige Verkehrsinfos

Mit dem i-Cockpit haben sich die Franzosen bisher wirklich selbst übertroffen und scheinbar alle Bedürfnisse, die ein Fahrer vor und während der Fahrt haben kann, behandelt.


Mirror Screen und Sprachsteuerung


Smartphones sind heutzutage kaum noch wegzudenken und man hat eigentlich ständig das Gefühl, dass jeder ein Smartphone nutzt um intelligente Apps zu nutzen.

Warum nicht auch während der Autofahrt?

Mit Mirror Screen macht es Peugeot im 2008 möglich, alle iOS Geräte ab iPhone 5 und Smartphones mit Android Betriebssystem problemlos mit dem Auto zu verbinden.

Damit bekommt der Fahrer oder auch seine Mitfahrer ein Stück mehr Freiheit während der Autofahrt und zwar ohne damit gegen geltende Gesetze zu verstoßen und möglicherweise eine Strafe im Verkehrszentralregister zu riskieren.

Über Bluetooth funktioniert die Verbindung denkbar einfach, mit iOS Geräten via Apple CarPlay und bei Android Geräten über die Funktion „MirrorLink“.

Bedeutender Vorteil: Die Steuerung erfolgt via Sprachsteuerung bei iOS über Siri und mit Android via S-Voice.

Grenzenlose Freiheit könnte man also sagen und dieser Punkt ist beim Peugeot 2008 besonders wichtig, denn diese Freiheit soll auch während der Fahrt nicht abhandenkommen.

Je nach Betriebssystem sind unterschiedliche Apps nutzbar. In der Regel sind dies aber:

  • Anruffunktion
  • Musik auswählen
  • Textnachrichten

Über Mirror Link ist zum Beispiel auch die Nutzung von Parkopedia möglich, damit lassen sich freie Parkplätze im Nu finden oder aber auch die Navigation über GPS mit dem Dienst Sygic realisieren.

Grenzen gibt es mit Mirror Screen also kaum und diese Option sollte sich niemand entgehen lassen.

Wie der Einsatz funktionieren kann sieht man in diesem Video:

Der wohl wichtigste Punkt ist jedoch die Nutzung im Einklang mit dem Gesetz und freie Hände während der Fahrt, damit man sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren kann.


Grip Control


Der Peugeot 2008 hat keinen Allrad, na und ?

Aus Gründen der Effizienz hat Peugeot beim 2008 auf einen Allradantrieb verzichtet, denn dieser würde definitiv das Gewicht stark nach oben beeinflussen, ergo = höherer Spritverbrauch.

Mit 1120 kg Gewicht ist er nämlich einer der leichtesten SUV auf dem gesamten Automarkt.

Eine ideale Lösung bietet beim Peugeot 2008 nun das Grip Control System. Das verleiht dem „City-SUV“, dank intelligenter Systeme, ein Allradgefühl bei voller, manueller Anpassung durch den Fahrer.

Damit macht der Peugeot 2008 im Gelände nicht nur vom Namen her eine gute Figur auch dank seiner Hilfssysteme und der Anpassung an die Gegebenheiten ist er ein Allrounder.

Wer gerne weitere Informationen haben möchte, sollte sich den Showroom von Peugeot anschauen.

Dort findet man die Preise&Ausstattung, Bilder und Videos, außerdem kann man direkt eine Probefahrt vereinbaren.

Die Verbrauchswerte des Peugeot 2008 können sich sehen lassen, hier im Detail:

PEUGEOT 2008 Access 1.2 l PureTech 82: Kraftstoffverbrauch (kombiniert) in
l/100km: 4,9; CO2-Emission (kombiniert) in g/km: 114.
PEUGEOT 2008 Allure inkl. GT-Line 1,6L BlueHDi 120 STOP & START 6-Gang
Schaltgetriebe: Kraftstoffverbrauch (kombiniert) in l/100km: 3,7;
CO2-Emission (kombiniert) in g/km: 96. Nach vorgeschriebenen Messverfahren
in der gegenwärtig geltenden Fassung. Übersicht:
http://www.peugeot.de/energieeffizienzklassen/


Wie funktioniert Grip Control genau?


Das Grip Control System optimiert ohne großes Zutun des Fahrers die Antriebskräfte und verteilt diese Kräfte optimal auf die Vorderräder.

Dieses System ist so intelligent und anpassbar an die jeweilige Situation, dass ein Eingreifen durch den Fahrer fast nicht notwendig ist.

Falls doch, ja dann kann der Fahrer jederzeit über das Bedienpanel eingreifen und manuell einen der 5 Fahrmodi wählen.

Welche Fahrmodi stehen zur Verfügung?

Beim Grip Control System stehen folgende 5 Fahrmodi zur Auswahl:

  • Standard Modus
  • Schnee Modus
  • Gelände Modus
  • Sand Modus
  • und der ESP Off Modus

Der Standard Modus ist für den Alltag auf normalen Straßen gedacht, wo eher konstante Straßenverhältnisse herrschen.

Beim Schnee Modus passt sich der Schlupf aller Räder an die jeweiligen Bedingungen und die Bodenhaftung an, ab 50 km/h wird dann wieder in den Standard Modus geschaltet.

Der Gelände Modus ist bei matschigem und rutschigem Gelände besonders vorteilhaft, denn dabei wird der maximale Drehmoment automatisch auf das Rad gelenkt, welches die meiste Haftung besitzt.

Anfahren ist damit sehr einfach und stellt keine Probleme dar.

Grip Control im Peugeot 2008

Grip Control im Gelände Einsatz mit dem Peugeot 2008

Das Grip Control System arbeitet sozusagen als Differential und begrenzt den Schlupf. Dieser Modus ist bis 80 km/h aktiviert.

Im Sand Modus wird für die Räder mit Antrieb ein gleiches Maß für den Schlupf garantiert, womit es eben auf sandigem, lockeren Untergrund ein einfaches Fortbewegen ermöglicht.

Dieser Modus ist bis 120 km/h aktiv.

Der ESP Off Modus ist für die Profis gedacht und bietet echtes Rennfahrerfeeling. Dieser Modus richtet sich an erfahrene Fahrer, welche gerne volle Kontrolle über die Traktion haben möchten.

Bis 50 km/h werden die Systeme: ESP, ASR und Grip Control vollkommen deaktiviert.

Das Grip Control System ist serienmäßig mit der Ausstattung GT-Line enthalten, ansonsten ist es ohne Probleme optional für einige Benzin- und Dieselmodelle buchbar.

Innovative Funktionen braucht das Land, so oder so ähnlich könnte der Ausruf bei Peugeot geklungen haben, mit Erfolg!

Die Franzosen haben mit dem Peugeot 2008 wirklich vieles gut gemacht, auch wenn viele sagen werden, je mehr technische Systeme zum Einsatz kommen umso mehr kann auch „kaputt“ gehen.

Nun ja, ausschließen kann man es nicht, aber der Mehrwert solcher Systeme ist überzeugend genug und wenn Sie dann auch noch Leben retten können!?


Meinung zu Grip Control

Meiner Meinung nach geht Peugeot beim 2008 in die völlig richtige Richtung und damit werden sie sicherlich den ein oder anderen Neukunden überzeugen können.

Der Autofahrer von heute braucht nämlich weit aus mehr als nur ein „schönes“ Auto!

Technik, Sicherheit und Innovationen spielen im heutigen Zeitalter eine große Rolle.

Die größte Innovation ist für mich das Grip Control System, damit kann man nämlich wirklich den Peugeot 2008 zum „dampfen“ bringen und verschiedene Fahrmodi ausprobieren.

Autor im Autoblog: Janus Schulz
Bildquellen: Peugeot.de

Update: Erfahrungen mit Grip Control

Grundsätzlich ist diese Technik schon ausgereift und sinnvoll, in Kombination mit ESP und ASR kann es durchaus Verbesserungen beispielsweise bei glattem Untergrund oder Schnee bringen.

Nahezu jedes neuere Auto hat ESP und ASR an Bord, deshalb kann man das meiner Meinung nach bereits voraussetzen.

Was man in Verbindung mit Grip Control nutzen sollte um gute Erfahrungen zu machen, sind hochwertige und ideale Winterreifen. Fehlen die passenden Pneus oder weisen diese eklatante Mängel auf, bringt leider auch eine Technik wie Grip Control nicht viel.

Wer auf Hilfsmittel und Systeme verzichten möchte und dennoch guten „Grip“ und Fahreigenschaft sucht, der sollte sich unbedingt die Anschaffung eines Allrad-Autos überlegen.

Nicht nur bei Schnee und glatter Fahrbahn hat man dann große Vorteile, auch bei matschigen und unbefestigtem Untergrund geht nichts über einen echten 4WD!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

17 + 8 =