Reifencheck selbst gemacht

Reifencheck – der Sicherheit zuliebe


In der Fahrschule haben wir mal gelernt: „Luftdruck prüfen bei jedem zweiten Tankstopp“. Hand aufs Herz: Wer macht das schon? Wir nicht. Und eigentlich gibt es doch mittlerweile viele kleine technische Helferlein, die uns diese Arbeit abnehmen, oder?

Reifendruckkontrollsysteme


Im Falle des Luftdrucks heißt das gute Stück: RDKS – Reifendruckkontrollsystem und wird seit 2014 serienmäßig in Neuwagen verbaut. Dieses System misst den Luftdruck und warnt den Fahrer, wenn ein Reifen Luft verliert.

Eine gute Erfindung und eigentlich doch eine gute Voraussetzung, sich nicht mehr die Hände schmutzig zu machen – oder? „Nein“, sagen Verkehrssicherheitsexperten.

Die Technik ist eine Hilfe und soll die Sicherheit im Straßenverkehr noch erhöhen, sie entbindet den Autofahrer aber in keiner Weise von seiner Verantwortung und Sorgfalt.

Reifencheck trotzdem durchführen


Konkret bedeutet das, dass Experten auch bei Fahrzeugen mit RDKS einen regelmäßigen Reifencheck empfehlen. Der Reifen ist die einzige Verbindung zwischen Fahrzeug und Straßen und damit höchst sicherheitsrelevant.

Innovative Technik wie Notbremsassistenten oder andere Fahrsicherheitssysteme können nur zuverlässig funktionieren, wenn die Reifen die ausgelöste Kraft auch auf die Straße übertragen.

Deswegen: 10 Minuten für Reifen. Jeden Monat sollten Autofahrer ihren Reifen mindestens 10 Minuten schenken – am besten alle zwei Wochen jeweils fünf Minuten. Ein Reifencheck ist mit etwas Routine schnell gemacht und kann Gefahren aufdecken.


So werden Reifen gecheckt

  1. Sichtschäden
    Alle vier Reifen müssen auf sichtbare Schäden wie Einfahrschäden und Verletzungen geprüft werden. Findet sich eine Beschädigung, ab zum Reifenfachhändler. Nur der Profi kann einschätzen, ob der Schaden sicherheitsrelevant ist.
  2. Luftdruck
    Die Technik ist gut und schön, trotzdem schadet es nichts, zweimal im Monat den Luftdruck zu prüfen. Dabei ist darauf zu achten, dass alle Ventilkappen vorhanden sind, damit die Ventile vor dem Eindringen von Schmutz geschützt sind.
  3. Reifenalter
    Diesen Punkt muss man nicht regelmäßig prüfen. Trotzdem sollte ein Blick auf das Reifenalter geworfen werden. Reifen die über 10 Jahre alt sind können porös werden und Materialschäden aufweisen.
  4. Profiltiefe
    Das Profil der Reifen sorgt wesentlich für den Grip auf der Straße. Deswegen empfehlen Sicherheitsexperten: 3 Millimeter im Sommer, 4 Millimeter im Winter. Darunter sollten sicherheitsbewusste Autofahrer ihre Reifen tauschen.

Weitere Informationen gibt es unter reifenqualitaet.de, der Website einer Initiative des Deutschen Verkehrssicherheitsrates und seiner Partner.

Reifendruck, ein Reifencheck selbst gemacht ist schnell erledigt Bildquelle: reifenqualitaet.de

Reifendruck, ein Reifencheck selbst gemacht ist schnell erledigt

Der Reifendruck sollte bei jedem 2. Tankstopp überprüft werden
Reifencheck mit der Euromünze Bildquelle: reifenqualitaet.de

Reifencheck mit der Euromünze

Die Profiltiefe kann ganz leicht mit einer Euromünze gecheckt werden – verschwindet der goldene Rand im Profil, ist noch genug Profil vorhanden.

 

Bildquellen: reifenqualitaet.de

 



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