Führerschein in einer Woche ► Wie funktioniert das?✅

Führerschein in einer Woche wie funktioniert das?

Du möchtest endlich frei sein, deinen Führerschein machen und dein eigenes Auto fahren – doch du weißt, dass dies normalerweise viel Zeit kostet. Mit einem Viertel oder einem halben Jahr bis zur Prüfung musst du in den meisten Fahrschulen rechnen. Jungen Menschen, die mit Internet und Amazon aufgewachsen sind, mutet diese lange Zeitspanne schon fast anachronistisch an.

Darauf haben die Fahrschulen reagiert: Immer mehr Fahrschulen bieten mittlerweile Intensivkurse an, mit denen es möglich sein soll, den Führerschein in nur einer Woche zu machen. Doch kann das wirklich funktionieren?

Wir zeigen dir in diesem Artikel, wie der Speed-Kurs abläuft, was du dabei beachten solltest und welche Vorteile ein solcher Kurs haben kann.

Wie läuft ein Intensivkurs in der Fahrschule ab?

Das grundsätzliche Konzept ist nicht ganz neu: Schon seit vielen Jahren bieten sogenannte Ferien-Fahrschulen an, den Führerschein in zwei bis vier Wochen – in der Regel während der Ferienzeit – zu absolvieren. Bei einem Intensivkurs wird nun noch einmal ein anderer Gang eingelegt: Innerhalb nur einer Woche macht etwa die Fahrschule Voß ihre Schüler für die theoretische und die praktische Prüfung fit.

Dabei wird der Fahranwärter intensiv von einem Coach betreut, der sicherstellt, dass der Schüler den Theorie-Stoff versteht und die nötige Erfahrung in der Praxis erlangt.

Am Anfang steht immer ein gemeinsames Gespräch: Hier wird evaluiert, welches Konzept für den einzelnen Schüler wirklich realistisch ist und was für ihn Sinn ergibt. So kann ein zu großer Druck und Stress von Anfang an vermieden werden.

Wie schaut der Stundenplan aus?

Ist man sich einig, stellt die Fahrschule zusammen mit dem Schüler einen Stundenplan auf: An 7, manchmal auch an 8 oder 10 Tagen wird der Schüler dann intensiv betreut und vorbereitet. Meistens stehen täglich 3 Stunden Unterricht in Theorie und weitere 3 Stunden in der Praxis auf dem Programm. Dazu kommt noch eine Lern- und Übungsphase.

Nichts für Weicheier

Ein Blick auf den Stundenplan offenbart: Ein Intensivkurs ist nichts für Weicheier. Denn das Lernpensum ist enorm. Falls es dir nichts ausmacht, unter Druck zu lernen und du über eine gewisse Disziplin verfügst, kann ein 8-Tage-Intensivkurs durchaus für dich infrage kommen.

Nicht geeignet ist ein Schnellkurs dagegen für Menschen, die sich mit Selbstüberwindung und Disziplin schwertun. Denn eines muss dir klar sein: Du hast in dieser Woche für kaum mehr etwas anderes Zeit als für den Führerschein. Netflix, Instagram, WhatsApp und Co. müssen tabu sein – oder wenigstens stark eingeschränkt werden.

Mit welchen Kosten musst du für einen Führerschein-Schnellkurs rechnen?

Eine pauschale Angabe zu den Kosten zu machen, ist schwierig – zu unterschiedlich sind die Preise in den verschiedenen Bundesländern und Regionen. Du solltest aber damit rechnen, dass der Schnellkurs etwa um ein Drittel teurer ist als der „normale“ Führerschein.

Welche Vorteile hat ein Führerschein-Schnellkurs?

In nur 8 Tagen die Theorie- und die Praxisprüfung zu absolvieren, ist keine Kleinigkeit. Natürlich kann das an den Nerven zehren. Doch wenn du über die nötige Disziplin und eine starke Persönlichkeit verfügst, hat ein Intensivkurs auch viele Vorteile:

  • Du sparst dir viel Zeit, weil du nicht über Monate Theorie- und Praxisstunden nimmst, für die du auch jedes Mal die Anfahrtszeit einberechnen musst. Wenn du z. B. gerade in der Abiturphase steckst, kann ein Intensivkurs eine gute Möglichkeit sein, diese Zusatzbelastung zu begrenzen.
  • Du wirst intensiv betreut und hast einen festen Ansprechpartner, der sich in den 8 Tagen nur um dich kümmert.
  • Du behältst den Stoff besser, weil du in den 8 Tagen nicht vom Alltag abgelenkt wirst und zwischen den einzelnen Unterrichtseinheiten nur wenige Stunden liegen. So vergisst du das Gelernte nicht so leicht.

 

 

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