Katalysator verwerten

Katalysator verwerten: warum und wie?


Welche Rolle spielen eigentlich die Edelmetalle: Palladium, Rhodium und Platin beim Katalysator verwerten? Eine entscheidende Rolle!

Diese Edelmetalle werden nämlich in nahezu jedem KAT verwendet, zwar in kleinen Mengen, jedoch lohnt sich an dieser Stelle das Recycling (Wiederverwertung) in jedem Fall.

Katalysatoren haben komplexe Aufgaben, aber noch viel wichtiger, sie sind bestimmten Einflüssen ausgesetzt etwa durch: Hitze aber auch Kälte und Feuchtigkeit, etwa im Winter. Edelmetalle bieten hier sehr gute Eigenschaften zum Schutz etwa vor Korrosion.

Kein Wunder, dass das KAT-Recycling eine beliebte und auch gewinnbringende Methode ist, nicht nur beim Metallankauf für die Unternehmer, sondern auch für den Besitzer solcher Teile, kann sich die Verwertung lohnen.


Aufbau und Wirkungsweise des KATs


Der Fahrzeugkatalysator dient der Abgasnachbehandlung in Fahrzeugen und kann die Abgase deutlich senken, wie genau dieser aufgebaut ist und funktioniert, wird hier gut erklärt (Quelle: Wikipedia.de):

Der Fahrzeugkatalysator besteht meistens aus mehreren Komponenten. Als Träger dient ein temperaturstabiler Wabenkörper aus Keramik, in der Regel Cordierit oder Metallfolien (z. B. Metalit), der eine Vielzahl dünnwandiger Kanäle aufweist. Auf dem Träger befindet sich der sogenannte Washcoat. Er besteht aus porösem Aluminiumoxid (Al2O3) und dient der Vergrößerung der Oberfläche. Durch die hohe Rauheit wird eine große Oberfläche von bis zu mehreren hundert Quadratmetern pro Gramm realisiert. In dem „Washcoat“ sind die katalytisch aktiven Substanzen eingelagert. Je nach Katalysatortyp sind diese unterschiedlich. Bei modernen Dreiwegekatalysatoren sind dies z. B. die Edelmetalle Platin, Rhodium oder Palladium bzw. eine Kombination aus diesen. Der keramische Träger ist mittels spezieller Lagermatten, den sogenannten Quellmatten, etwa aus Hochtemperaturwolle, seltener in Kombination mit Drahtgestricken, in einem metallischen Gehäuse, dem sogenannten „Canning“, gelagert.

Spezielle Matten oder ein zusätzliches Metallgehäuse sind bei den Metall-Katalysatoren nicht notwendig. Das „Canning“ ist fest im Abgasstrang des Fahrzeuges verbaut und besitzt zum Teil weitere Anschlussmöglichkeiten für zum Beispiel Lambdasonden oder Thermoelemente. Es gibt auch Metall-Katalysatoren mit integrierten Lambdasonden.

Die Aufgabe des Fahrzeugkatalysators ist die chemische Umwandlung der Verbrennungsschadstoffe Kohlenwasserstoffe (CmHn), Kohlenstoffmonoxid (CO) und Stickoxide (NOx) in die ungiftigen Stoffe Kohlenstoffdioxid (CO2), Wasser (H2O) und Stickstoff (N2) durch Oxidation beziehungsweise Reduktion. Je nach Betriebspunkt des Motors und bei optimalen Betriebsbedingungen des Katalysators können Konvertierungsraten nahe 100 % erreicht werden. In der Abgasnachbehandlung sind neben den gasförmigen Schadstoffen auch Ruß bzw. Partikel zu verringern, siehe dazu Dieselrußpartikelfilter bzw. Ottopartikelfilter.

Da die optimale katalytische Aktivität nur in einem bestimmten Temperaturbereich vorhanden ist, kann sowohl durch den Aufbau der Abgasanlage als auch durch die Betriebsstrategie, die Wirksamkeit erheblich beeinflusst werden. Insbesondere das schnelle Erreichen der Konvertierung nach dem Fahrzeugstart hat erheblichen Einfluss auf die Gesamtemissionen.

Ein Katalysator ist ohne Zweifel ein wichtiger Bestandteil der Abgasanlage und für die Autoindustrie von großer Bedeutung, demnach natürlich auch deren Zusammensetzung und die enthaltenen Edelmetalle: Palladium, Rhodium und Platin.


Wann kann ich einen Katalysator verwerten?


Normalerweise kann man diese Frage recht schnell beantworten, sobald er defekt oder etwa brüchig geworden ist, natürlich spielt auch die korrekte Funktionsweise eine wichtige Rolle, ob der KAT noch verwendet werden kann oder nicht.

Wer bereits einen Tausch des Katalysators in der Fachwerkstatt hat durchführen lassen, wird wohl kaum einen Gedanken an eine Verwertung des KATs oder deren Komponenten verschwendet haben.

Katalysator verwerten, Recycling macht Sinn und ist nachhaltig

Katalysator verwerten, Recycling macht Sinn und ist nachhaltig

Dabei ist ein kompletter Tausch eines Fahrzeugkatalysator eine gewinnbringende Komponente, wird der KAT nämlich komplett getauscht, kommen einige Kilos aus die Waage und jedes Kilo Metall bringt gleichzeitig Gewinne.

Neben der Aufteilung der üblichen Metalle (etwa Aussenschicht) an einem Katalysator, ist besonders die Aufspaltung der Innenschicht, wo sich auch die ganzen Edelmetalle befinden sehr wichtig und wertvoll.

Wer einen Gebrauchtwagen inne hat oder hatte und diesen etwa bei einem Verkehrsunfall „schrottreif“ gefahren hat, sollte sich nicht bei irgendwelchen findigen „Visitenkartenhändlern“ abspeisen lassen, auch ein „Unfallfahrzeug“ hat noch seinen gewissen Wert, dazu zählen nicht nur Klein- und Ersatzteile etwa wie Spiegel oder Stoßstangen, sondern eben auch Bauteile aus Metall wie der Fahrzeugkatalysator.

Scheideanstalten die sich unter anderem auch mit dem Ankauf befassen gibt es in Deutschland einige, als Hauptstadt für die Edelmetallscheidung könnte man Pforzheim nennen.


Ankauf von Katalysatoren und Metallen


Vielen ist bereits bekannt, der Ankauf von Metallen kann sich lohnen, auch wenn es sich wohl wirklich erst ab mehreren hundert Kilo oder Tonnen wirklich lohnt.

Dennoch gibt es im stationären Handel und im Internet einige Anbieter, welche Metalle und natürlich auch „Katalysatoren“ ankaufen, hier sollte man sich aber vorher informieren und die Bedingungen genauer anschauen.

Grundsätzlich gilt beim Ankauf von Fahrzeugkatalysatoren:

  • Funktionsfähige Katalysatoren bringen mehr Geld als Defekte!

Klingt nicht nur logisch, ist es natürlich auch. Defekte Katalysatoren erkennt man übrigens an einem „Klappergeräusch“ wenn man sie schüttelt.

Besonders hochwertig verarbeitete KATs von folgenden Automarken sind beliebt:

  1. Mercedes-Benz
  2. Audi
  3. BMW
  4. Porsche
  5. Ferrari
  6. Volkswagen
  7. und weitere Premium-/Oberklassemarken

Natürlich kommt es am Ende auf diverse Faktoren beim Ankauf von Metall an, etwa wie: Tagespreis, Gewicht, Defekt oder Funktionsfähig und so weiter.

Dennoch kann sich auch ein Ankauf von Gebrauchtteilen normaler „Autohersteller“ wie Ford, Opel und Co. lohnen, hier entscheidet am Ende vor allem der Gehalt von Edelmetallen und das entsprechende Metallgewicht.

Wer einen Verkauf seines Fahrzeugkatalysators plant, sollte sich im Internet schlau machen und seine persönlichen Ankaufspreise im katalysator ankauf katalog ausfindig machen.

Hier zeigen sich interessante Zusammenstellungen und Berechnungen, so bringt etwa ein kleiner KAT des Opel Corsa B 1.2 mit der Ref Nummer: GM 16 – 90467875 mehrere hundert Euro im Ankauf ein, wer hätte das gedacht.

Neben dem Verkauf solch wertvollen Teile und Edelmetalle freut sich übrigens nicht nur die Geldbörse, auch an die Umwelt wird gedacht, es ist logischweise ökologisch sinnvoller, alte Teile wiederzuverwerten (Recycling) als sie aufwändig in chemischen Prozessen unter Umwelteinflüssen neu anzufertigen, genau dies passiert beim Katalysator-Recycling, es lohnt sich als doppelt!


KAT-Recycling Beispiel:

Aus 3 Kilo zermahlenem Monolith lassen sich bis zu 1 Gramm Platin gewinnen, im Vergleich dazu: bei der Gewinnung von Platin müssen im Bergbau in 1500-2500 Metern Tiefe etwa 250-400 kg Gestein bewegt werden um 1 Gramm Platin am Ende extrahieren zu können, Wahnsinn!


Alleine dieses Beispiel sollte die Menschen zum umdenken animieren und die Thematik: Recycling oder Upcycling in den Gedanken beleben. Das die Abläufe jedoch noch alles andere als perfekt sind, kann man in diesem Artikel zum Thema Kat-Recycling nachlesen, dabei geht man beim Katalysator-Recycling aktuell lediglich von 35 Prozent rückgewonnener Edelmetalle aus.


Abgasgesetzgebung und Einsatz von Katalysatoren


Auszug aus Wikipedia über die Gesetzgebung und den Einsatz von Autoabgaskatalysatoren:

In Teilen der USA waren Katalysatoren seit 1974 (damals noch ungeregelt) vorgeschrieben. In Europa schrieb zuerst die Schweiz im Alleingang ab 1986 für alle Neuwagen Katalysatoren vor; andere Länder wie Österreich und Schweden zogen bald nach. Ende 1984 beschloss Deutschland, den Einbau von Katalysatoren in Neufahrzeugen ab 1989 zur Auflage zu machen. Durch steuerliche Anreize ist der Einsatz von Katalysatoren deutlich beschleunigt worden, ab 1993 wurden dann wirklich nur noch Neufahrzeuge mit Drei-Wege-Katalysator zugelassen. Verzögert wurde die Einführung der Katalysatortechnik durch die Tatsache, dass bis Mitte der 1980er Jahre ausschließlich bleihaltiger Kraftstoff vertrieben wurde, der als Kontaktgift den Katalysator unbrauchbar macht, weil die Fahrzeug- und Treibstoffhersteller sowie die KFZ-Nutzer der Einführung der bleifreien Kraftstoffe anfangs kritisch gegenüberstanden.

Im Zuge der Verbreitung von Fahrzeugkatalysatoren wurde am Randstreifen von Autobahnen eine geringe Konzentration Edelmetall festgestellt. Dies deckt sich mit früheren Untersuchungen in den USA. Ursachen sind hauptsächlich der Verlust von Katalysatormaterial bei Zerstörung des Katalysators durch Motorfehlfunktion sowie sehr geringe Verluste beim normalen Betrieb. Eine biogene Wirkung auf den menschlichen Organismus ist bisher nicht nachgewiesen worden. Heutige Fahrzeugkatalysatoren werden durch ein Diagnosesystem überwacht. Bei Fehlfunktion des Katalysators wird der Fahrer zum Besuch einer Werkstatt aufgefordert.

Gebrauchte Katalysatoren werden gesammelt. Das Edelmetall wird zurückgewonnen und wiederverwertet.


Weiterführende Quellen


Weiterführende, hilfreiche Links zum Recycling von Autoabgaskatalysatoren:


Fazit zum Katalysator verwerten

Mehrere Seiten profitieren davon, die Umwelt wird weniger belastet und der Verkäufer solcher Bauteile/Edelmetalle kann sich über Gewinne/Umsätze freuen. Das Katalysator verwerten ist demnach eine sehr sinnige Art und Weise, nachhaltig mit der Umwelt umzugehen.

Die Thematik „Kat-Recycling“ ist wichtiger denn je, die Abläufe sind mit den Jahren zwar besser werden, jedoch noch alles andere als perfekt. Die Gewinnung, vor allem prozentual von Edelmetallen beim Recycling von Autoabgaskatalysatoren, muss sich auch in den kommenden Jahren noch wesentlich verbessern und effizienter werden.

Den Export von ganzen Fahrzeugen und damit natürlich auch Metallteilen wie dem Katalysator (samt Edelmetallen) ins Nicht-Europäische Ausland wie etwa nach Afrika, sollte man kritischer sehen, denn hier fehlt es einfach an Entwicklung, Fortschritt und Technik um diese immens wichtigen Bestandteile im KAT wiederzugewinnen und damit nachhaltig zu recyclen.

Ich würde sogar behaupten, in solchen Ländern geht es lediglich um den „Gebrauch“ und viel weniger um die „Nachhaltigkeit“, die Wegwerfgesellschaft sollte sich durchaus an die eigene Nase fassen.

Autor im Autoblog: Janus Schulz

 

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