Beste Filme über Autos und Motorsport

Beste Filme über Autos und Motorsport

Beste Filme über Autos und Motorsport

Autos sind in Filmen allgegenwärtig – und damit meinen wir nicht nur die Fast and the Furious-Reihe. Im Laufe der Filmgeschichte haben Autos eine erzählerische Bedeutung erlangt, die von keinem anderen Verkehrsmittel übertroffen wird.

Natürlich kann ein „Autofilm” vieles bedeuten – von einem Rennfilm über einem Roadmovie bis hin zu einem Film, der einfach inmitten von Autos spielt. Autos sind in Filmen so beliebt, weil sie allgegenwärtig sind, alltägliche Gegenstände, die als leere Leinwände dienen, auf denen Filmemacher ihre eigene Bedeutung aufzwingen können.

Außerdem sind sie symbolisch vielseitig: Sie können für Freiheit oder Einschließung, Sicherheit oder Gewalt, Isolation oder Verbindung stehen. Ein „Autofilm” ist vor allem ein Film, in dem das Auto eine Schlüsselrolle in der Art und Weise spielt, wie eine Figur mit der Welt interagiert – sei es als Waffe, als Werkzeug, als Traum, als Kulisse oder als Metapher.

Die ständige Präsenz von Autos in unserem Alltag, sei es in der Formel 1, bei Sportwetten oder einfach nur als Hobby, gibt Filmemachern die Möglichkeit, eine Vielzahl von Bedeutungen auf sie zu projizieren.

Ihre Geschwindigkeit und Bewegung bieten natürliches dramatisches Futter, aber ihr symbolischer und erzählerischer Wert steht auch im Mittelpunkt unzähliger Filme. Lassen wir uns einen näheren Blick auf einige gut gelungene Werke werfen:

Fast and Furious


Hierbei handelt es sich um ein Medienfranchise, das sich auf eine Reihe von Actionfilmen konzentriert, in denen es hauptsächlich um illegale Straßenrennen, Raubüberfälle, Spione und Familie geht.

Die Franchise umfasst auch Kurzfilme, eine Fernsehserie, Live-Shows, Videospiele und Themenpark-Attraktionen. Der zehnte Teil der Fast & Furious-Reihe erscheint ist für April 2023 geplant. Fast & Furious-Filme kommen inzwischen regelmäßiger heraus als James Bond- oder Mission: Impossible-Filme und sie stehen ihnen qualitativ auf Augenhöhe und übertreffen sie sogar bei den Einnahmen.

In jedem Film stehen die Autos natürlich im Mittelpunkt, aber man muss kein Autofan sein, um diese zu genießen, da alle Filme mit viel Action und Spannung gepackt sind. Die schicken Autos sind dabei nur das i-Tüpfelchen.

Rush


Egal, wie sehr wir von den 1970er Jahren besessen sind, es bleibt immer ein Mythos übrig, den es auszugraben gilt, und dieser sehr unterhaltsame und gut gemachte Motorsportfilm von Regisseur Ron Howard und Drehbuchautor Peter Morgan bringt uns eine knackige Geschichte aus dem Jahr 1976: Rush.

In der zutiefst konservativen Welt der Formel 1 beschäftigten sich Millionen von Fernsehzuschauern zunehmend mit einem außergewöhnlichen Duell zwischen zwei Fahrern: dem Briten James Hunt und dem Österreicher Niki Lauda. Bei diesem Sport und in gewisser Weise auch bei diesem Film geht es um Risiko.

Damals war die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fahrer ums Leben kommt, erschreckend hoch. Das Aufeinandertreffen von Hunt und Lauda ist wie die Konfrontation von Flieger-Assen im Krieg: Die Lebenserwartung ist gering, doch sie konkurrieren nicht um nationale Ehre, sondern um fadenscheinigen Glamour und Geld.

Cars


Der schlichte Titel des Films führt in die Irre: Obwohl in diesem Abenteuer zahlreiche Automobile zu sehen sind, geht es um viel mehr als nur um Fahrzeuge. Cars ist in der Tat eine Allegorie auf das Leben und den amerikanischen Traum.

Der Film zeigt kleine Städte, große Canyons, stark befahrene Autobahnen wie die Route 66, sich verändernde Landschaften und die bescheidenen, bodenständigen Werte, die den Kern unserer Nation ausmachen.

Infolgedessen ist Cars allgemeingültig, denn durch seinen Optimismus findet er bei amerikanischen Zuschauern aller Altersgruppen einen festen Platz.

Cars ist der perfekte Pixar-Film, weil er von Natur aus universell ist; mit anderen Worten, er verbindet actionreiche und durch und durch unterhaltsame Rennsequenzen – also Material, das sich sofort verkauft und einem fertigen Kinotrailer ähnelt – mit tiefgreifender emotionaler Resonanz und Charakterentwicklung.

So kann der Film alle Publikumsschichten ansprechen.

Senna


Der Film erzählt die Geschichte eines aufstrebenden Go-Kart-Fahrers, der schnell in der Formel 1 aufsteigt, bis er auf den Franzosen Alain Prost trifft, den damaligen Spitzenfahrer und kurzzeitig sein Teamkollege bei McLaren.

Schon früh, noch bevor die beiden miteinander sprechen, sieht man die Spannungen in ihrer Beziehung, und man spürt ebenso deutlich den Respekt und sogar die Liebe, die sie teilen, wenn sie sich auf der Suche nach Weltmeisterschaften gegenseitig in Mauern und Sandgruben fahren.

Vom ersten Moment an ist Senna reich an Themen wie Schicksal und Verantwortung, Freundschaft und Verrat, Gott und Tod. In der dramatischen Unterfütterung dieser hochtrabenden Themen hat Senna mehr mit den Avengers-Filmen gemeinsam als mit einer typischen Sportdokumentation, wo er neben Hoop Dreams zu den besten aller Zeiten zählt.

Schumacher

Dieser Film von Netflix ist in Zusammenarbeit mit den Schumachers entstanden und profitiert in hohem Maße von ihrem Foto- und Filmarchiv. Es ist ein großartiger Film, und genau wie bei der Netflix-Serie Drive to Survive gibt es mehr als genug menschliche Geschichte, um auch diejenigen zu unterhalten, die sich nur flüchtig mit der Formel 1 auskennen, während die eingefleischten Fans viel neues Material von hinter den Kulissen der Rennen und aus dem Archiv der Familie Schumacher genießen werden.

Die größten Schwächen des Films sind jedoch, dass er Schumacher in Bezug auf seine Verfehlungen auf der Rennstrecke gelegentlich etwas zu leicht vom Haken lässt und uns über seinen schrecklichen Skiunfall im Dezember 2013 im Unklaren lässt.

Michael Schumacher ist zweifelsohne einer der ganz Großen der Formel 1. In seinen neunzehn Jahren in diesem Sport hat er 91 Siege und 7 Fahrerweltmeisterschaften errungen – beides Rekorde bis zum letzten Jahr