2015 das Jahr der Rennpferde

Zeit für Superlativen: 2015 im Zeichen der Rennpferde

Es kann nicht immer nur um Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Stauraum gehen. Die Autoindustrie beweist 2015 einmal mehr, dass auch der pure Spaß nicht zu kurz kommen darf. Alleine Audi setzt mehrere Statements auf einmal, dazu kommt die Neuauflage einer US-Legende mit den typischen Hubraum-Werten, ergänzt um eine bis dato kaum gekannte geographische Begrenzung.

Welche „Rennpferde“ dürfen es sein?

Neues aus Ingolstadt

Der Trend zum sparsamen Fahren darf sich nun eine kurze Pause gönnen. Denn mit Vernunft hatte Audis R8 noch nie viel am Hut. Er sorgte seinerzeit für Aufsehen, vor allem sein Design wurde als Revolution gefeiert. 2015 geht es in die nächste Runde: Die zweite Generation von Audis Aushängeschild kommt ausschließlich als V10 auf den Markt und leistet wahlweise 540 oder 610 PS. Dass dieser Fahrspaß seinen Preis hat, versteht sich von selbst. 165.000 bzw. 187.400 Euro müssen den Besitzer wechseln, um den Brachial-V10 sein Eigen nennen zu können.

Immerhin: Ersatzteile und Zubehör sind im Online-Handel angenehm günstig und können die Wartungskosten für den R8 ein wenig drücken, auch wenn es sich nur um Nuancen handelt.

Etwas günstiger sind die vier Ringe aus Ingolstadt im Audi RS 3 erhältlich. Dieser geht im Sommer 2015 ebenfalls in die nächste Generation und leistet 367 PS. Einem zügigen Vorankommen steht damit nichts im Wege; der Neupreis von mindestens 52.000 Euro dürfte dennoch so manches Budget sprengen. Wunderbar anzusehen ist der kompakte Sportback trotzdem, außerdem wird er häufiger auf deutschen Straßen zu sehen sein als der R8.

Die Corvette kehrt zurück

Fans deutscher Autos mögen nun die Nase rümpfen – an den nackten Zahlen der neuen Corvette (Codename C7) ändert das nichts. 659 PS und 861 NM Drehmoment, fabriziert in einem 6,2 Liter V8 mit Kompressor. Das liest sich beeindruckend und wird durch den Preis noch verschärft, denn das Coupé bleibt mit 99.500 Euro knapp unter der magischen 100.000er-Marke. Rechnet man alleine den Preis gegen die Motorleistung, ist den Amerikanern ein mehr als attraktiver Deal gelungen, der allerdings nur in den USA für Begeisterung sorgen wird. Chevrolet plant, lediglich 500 Exemplare zu bauen, und diese sollen ausschließlich in den USA zu kaufen sein. Allenfalls gewiefte Importeure dürften angesichts dieser Exklusivität ein Geschäft wittern, denn fest steht, dass es der reinrassigen Rennmaschine in Deutschland nicht an Interessenten mangeln würde.

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