Byton M-Byte SUV


Byton M-Byte Daten und Fakten


Byton M-Byte, ein SUV der Zukunft?

Wie man es sehen möchte, aber aus dem Concept Fahrzeug Byton ist eine Vorserie geworden, welche nun auf der CES 2019 ( Consumer Electronics Show ) in den USA präsentiert wurde.

Das Byton M-Byte SUV ist vollelektrisch und damit ein direkter Konkurrent von Tesla, ja genau Tesla welches mit dem Modell 3 in Deutschland durchstarten möchte.

Byton könnte mit dem Byton M-Byte SUV ein ernster Konkurrent sein, auch aufgrund des Backgrounds, denn hinter dem Unternehmen steckt deutsches Wissen und Ideen, kein geringerer als Carsten Breitfeld führt bei Byton die Geschicke. Der frühere Designer und Entwickler des BMW i8 könnte den chinesischen Autobauer zu mächtig Schwung verhelfen.

Schauen wir uns heute im Autoblog die Daten und Fakten des neuen Byton M-Byte SUV im Detail an, neben dem Preis des Byton M-Byte, ist vor allem die Verfügbarkeit eine wichtige Frage, die es zu klären gilt.


Byton M-Byte Exterieur


Von Außen betrachtet sieht der Byton M-Byte aus wie gleich 3 verschiedene Automarken, dir Front hat etwas von Honda mit dem Civic und etwas von Volvo mit den bekannten langen Schriftzügen.

Byton M-Byte SUV Frontansicht des Elektro-SUV Bildquelle: byton.com

Byton M-Byte SUV Frontansicht des Elektro-SUV

Das Heck wieder zeigt sich etwas gebogener und zeigt leichte Formen von Porsche Panamera. Natürlich würde Byton solche Designzüge niemals zugegeben, jeder sollte sich dazu selbst ein Bild machen und Geschmäcker sind unterschiedlich, mir persönlich gefällt die Front auf Anhieb besser als das Heck.

Byton M-Byte SUV Heckansicht des Concept Elektro-SUV Bildquelle: byton.com

Byton M-Byte SUV Heckansicht des Concept Elektro-SUV

Die Seitenansicht des Byton M-Byte ist ebenfalls sehr gefällig, hier zeigt er eine klare Linienführung und was sofort auffällt, es gibt keine Seitenspiegel! Braucht es wohl auch nicht, denn die Technik im Inneren verhilft dem Fahrer des Fahrzeugs zu voller Kontrolle, dank drei Kameras hat man vollen Überblick, im Übrigen, auch Türgriffe gibt es nicht.

Optisch ist das Byton M-Byte Concept vollkommen gelungen und präsentiert auch bereits die Designsprache einiger anderer Autohersteller, die Weichen für die Zukunft scheinen gelegt zu sein.


Interieur des Byton M-Byte


Das wirkliche Highlight im Byton M-Byte ist das Interieur, eigentlich die Schaltzentrale und der Mittelpunkt des Fahrzeugs.

Der Byton M-Byte ist derart vernetzt und zeigt damit den Fortschritt der Digitalisierung und die Entwicklung der Menschheit, wer sich in den M-Byte hineinsetzt wird sofort feststellen, hier ist etwas großes geschehen, die Verarbeitung mit Leder ist eigentlich gar nicht mehr so besonders hervorzuheben, dennoch ist es auch eine Frage der Optik wie man den Innenraum in Szene setzt, das ist Byton besonders gut gelungen.

Was natürlich auch sofort auffällt: das riesige Display. Mit über 1,20 Meter Breite ist es nicht nur riesig, sondern auch besonders hell und steht sofort im Mittelpunkt für den Fahrer und dessen Insassen. Hier spielt sich auch das meiste ab, Entertainment, Fahrmechanismen und und und.

Byton M-Byte SUV Bild vom Innenraum Interieur Bildquelle: byton.com

Byton M-Byte SUV Bild vom Innenraum Interieur

Das Elektro-SUV der Zukunft hält alle Versprechen und besonders der Innenraum zeigt sehr imposant wie die Zukunft schon bald aussehen kann. Das Concept des Byton M-Byte zeigt am Lenkrad auch ein Detail, auf das wir uns vielleicht in Zukunft gewöhnen müssen, nämlich ein integriertes Tablet, dessen Bedienung wie man es von zu Hause gewohnt ist, per Touch erfolgt.

Die Bedienung vom Entertainment beispielsweise erfolgt jedoch nicht nur durch Touch, sondern auch durch Sprachbefehle, mit denen sich u.a. Amazon Alexa ansprechen lässt, aber auch Gestensteuerung erfolgt im Byton M-Byte Concept mit den Händen kann man so zum Beispiel ein Video nach Rechts wischen und dabei die Bildschirmauflösung verändern.

Auch die integrierte Gesichtserkennung des Fahrers, welche durch eine Kamera erfolgt hat was von Cyber-Future, ich persönlich kann mit solchen Systemen wenig anfangen, der Mensch ist immerhin gläsern genug, dennoch lassen sich so für Fahrer eigene Profile anlegen und Einstellungen übernehmen. So erkennt das Fahrzeug beim Hinsetzen und Starten sofort wer Platz genommen hat und stellt zum Beispiel entsprechend die Sitzhöhe oder auch Klimaprofile ein.


Was ist Byton und wer steckt dahinter?

Diese Frage, wer Byton ist stellt sich zurecht, denn besonders viel haben wir über den Autobauer aus China noch nicht gehört. Besonderes Augenmerk sollte man jedoch auf den Byton-Chef und Entwickler werfen, mit Carsten Breitfeld haben sich die Chinesen nämlich ein „Brain“ der deutschen Automobilindustrie eingekauft, dessen Konzepte und Ideen werden nun nach und nach bei Byton Fahrzeugen einfließen und umgesetzt werden. Wer ähnliche Vergleiche von Elektroautos, die vollelektrisch fahren zieht, wird schnell feststellen, dass Byton vieles neu macht aber auch entscheidende Dinge von der Konkurrenz übernommen hat und damit ist nicht kopiert gemeint. Byton selbst ist aus der Future Mobility Corporation entsprungen und trägt er seit kurzem den Namen, der womöglich schon bald für Furore sorgen wird. Was Byton von anderen Automarken die Elektroautos anbieten unterscheidet? Ganz einfach, ohne langes Nachdenken und rätseln, gehört Byton als Autobauer zu den Machern, sie setzen Ideen gezielt um und könnten sich schon bald als Nummer 1 bei den vollelektrischen Fahrzeugen etablieren. Andere Hersteller grübeln beispielsweise bei der Batterietechnik und den Laufleistungen, Byton selbst bietet direkt zwei starke Akkuvarianten mit denen sich bis zu 520 KM zurücklegen lassen, ein TOP-Wert, vergleicht man die Reichweiten anderer Modelle, selbst Tesla dürfte hier wohl bald zittrige Knie bekommen. Wie bereits erwähnt ist Byton in China ansässig, das Unternehmen operiert jedoch rund um den Globus, ob im Silicon Valley oder auch in Europa wie der Entwicklungsstandort München zeigt, der chinesische Autobauer wird 2019 und 2020 noch für viele Schlagzeilen sorgen. Eines sollte man bei Byton jedoch nicht vergessen, es handelt sich um ein StartUp, welches er seit 3 Jahren existiert und natürlich von weiteren Finanzspritzen abhängig ist.


Vorstellung und Markteinführung des Byton M-Byte


Obwohl die Vorserie bisher nicht immer den Serienmodellen entsprach, wird es bei Byton nahezu in Bauart und Ausstattung keine Unterschiede geben.

Für China und den asiatischen Raum ist die Markteinführung für 2019 geplant, bis Ende 2019 soll China als wichtigster Markt ausgebaut werden, denn in China soll laut Angaben von Breitfeld 50% der Produktion ( angestrebt sind 300.000 Exemplare per Anno ) abgesetzt werden, ein Drittel der Produktion soll in die USA gehen und der Rest wenn möglich Weltweit.

Für Europa und damit natürlich auch Deutschland ist der Marktstart und die Einführung des Byton M-Byte zum 3. Quartal 2020 geplant. Damit liegt der Zeitpunkt der Markteinführung in Deutschland etwa zeitlich auf dem Level wie es beim Modell 3 von Tesla der Fall ist.

Die Vorstellung und Vorführung des Byton M-Byte Concept auf der CES 2019 war bereits ein voller Erfolg und auch der Presseauftritt, welcher eine Stunde vorverlegt wurde, konnte überzeugen und für Schlagzeilen sorgen. Eine offizielle Fragerunde an den Byton-Chef Carsten Breitfeld findet ihr hier.

Marktstart und mögliche Verzögerungen sind nicht ausgeschlossen, wenn man die derzeitigen globalen Probleme und auch den Streit zwischen den USA und China betrachtet, dafür ist Byton jedoch gerüstet und würde sogar in Südkorea oder direkt den USA fertigen lassen.


Technische Daten des M-Byte


Die bisher bekannten technischen Daten des M-Byte von Byton sind etwas rar, dennoch möchte ich sie euch nicht vorenthalten.

Technische Daten:

  • Länge: 4,80 Meter
  • Antrieb: Heckantrieb wahlweise auch Allrad
  • Motor: 200 kW mit 400 Nm oder 350 kW an allen Achsen mit 710 Nm Drehmoment
  • Batterie: 71 oder 95 kWh Kapazität Lithium-Ionen-Technik
  • Reichweite: bis zu 520 Kilometer
  • Ladegeschwindigkeit: bis zu 80% aufladen in 30 Minuten
  • Autonomie Level (Link führt zur Erklärung der Level): 3, geplant ist ein späteres Update auf 4

Die technischen Daten, vor allem der Motoren und der Reichweite ähneln denen von Tesla, nur beim Preis ist man deutlich besser aufgestellt mit dem M-Byte.


Preis des Byton


Preislich wird das Byton M-Byte bei etwa 45.000 Dollar also derzeit umgerechnet 39.200 EUR liegen.

Wie sich die Preise jedoch nach Europa entwickeln bleibt abzuwarten, immerhin müssen die Fahrzeuge aus Asien einen langen Weg hinter sich bringen und importiert werden.

Ich denke ein Preis von 41.000-42.000 EUR ist realistischer, natürlich hängt es dann auch von der Ausstattung ab und für welche Batterievariante man sich entscheidet.

Assistenzsysteme, Ausstattung und Sicherheitsfeatures sind jedenfalls genügend an Bord, hier findet ihr weitere Informationen und Videos zum Byton M-Byte, die euch die Systeme und Innovationen näher bringen.

Update:

Mittlerweile gilt es als fast fix, der 1.10.2020 wird der Marktstart in Europa für den Byton M-Byte und Norwegen als Vorreiter der Elektrofahrzeug Nutzer wird eines der ersten Länder sein, die auch liefern. Preislich dürfen wir mit 40.000,- EUR rechnen und damit wie angekündigt deutlich unter der Konkurrenz liegen.


Video zum M-Byte


Hier findet ihr ein Video eines Autoblogger Kollegen von Motoreport.de, dort geht er im Video im Detail auf die Funktionen und Ausstattungen im Innenraum des Byton M-Byte ein.


Fazit zum Concept Elektro-SUV

Byton könnte mit dem M-Byte meiner Meinung nach besonders in Asien erfolgreich sein und hat seine Hausaufgaben vorbildlich gemacht.

Die Preis-Leistung des Elektro-SUV kann vollkommen überzeugen, die verbaute Technik gepaart mit Assistenzsystemen und Sicherheitsextras wie man sie heutzutage erwartet können überzeugen.

Der Blick in die Zukunft ist mit dem neuen Elektro-SUV von Byton jedenfalls gelungen, wie auch auf der Pressekonferenz zu sehen war. Ob und welcher Form die Autofahrer dieses Produkt annehmen werden bleibt natürlich noch abzuwarten.

Erfahrungsgemäß ist der asiatische Markt in Sachen „Digitalisierung“ wesentlich aufgeschlossener als es beispielsweise in Europa der Fall ist, deshalb ist der Byton-Chef auf auf den asiatischen Markt gepolt und zu einem Drittel auf den amerikanischen Markt, Europa wird zumindest vorerst, nur ein kleines Stück vom Kuchen abbekommen.

Der Byton M-Byte kombiniert nützliche Alltagstätigkeiten und agiert unterwegs nicht nur autonom, sonder vor allem auch als kleines „mobiles“ Büro. Wer in diesem SUV erst einmal drin gesessen hat und sich verbunden hat, hat in Zukunft Zugriff auf seine persönlichen Daten, wie auch Agenda oder z.B. Fitnessdaten und kann diese in der Cloud abspeichern und verwalten.

Dieses Fahrzeug vermittelt sehr realitätsnah, wie die Gegenwart bzw. Zukunft schon bald aussehen könnte und dies zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis. Ob diese Art „Fahrzeug“ im Datenschutz gebeutelten Europa jedoch soviel Nachfrage erhalten wird, bleibt zunächst abzuwarten.

Ich möchte persönlich keine Anlageberatung oder ähnliches geben, ich spiele jedoch mit dem Gedanken, mir Aktien von Byton, genauer gesagt der China Harmony New Energy Auto Holding anzulegen. Die Zukunftsprognose ist positiv, wenn das Unternehmen alle Ankündigungen einhält und auch liefert, wer sich im Vergleich zum jetzigen Aktienpreis der Byton-Aktie mal den heutigen Preis von Tesla anschaut, weiß wovon ich spreche.

Autor im Autoblog: Janus Schulz
Bildquellen: byton.com

 

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Byton M-Byte
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