Hyundai Ioniq Hybrid oder Elektro?


Hyundai Ioniq bietet beides!


Normalerweise stellt man sich bei der Suche nach alternativen Antrieben die Frage, Hybrid oder Elektro!? Beim Hyundai Ioniq ist beides möglich und nicht nur das, ab 2017 kommt sogar noch ein Plugin-Hybrid auf den Markt.

Die Südkoreaner gehen damit in die Offensive, die Asiaten sind seit je her bekannt dafür, in Sachen Technik und Fortschritt immer auf dem neusten Stand zu sein, so auch beim neuen Hyundai Ioniq.

  • Hyundai Ioniq Hybrid
  • Hyundai Ioniq Elektro
  • und Hyundai Ioniq Plugin-Hybrid

So wird spätestens ab 2017 die gesamte Modellreihe aussehen, für jeden etwas dabei, nicht wahr!?

In Sachen alternative Antriebe und Elektroautos will sich Hyundai in Deutschland mit dem Hyundai Ioniq jedenfalls im Hinterkopf der potentieller Kunden festsetzen.

Ob es gelingt, lest ihr in meinem heutigen Artikel über den Hyundai Ioniq und meine Einschätzung dazu.


Der Hyundai Ioniq Hybrid


Die Hybridvariante des Ioniq ist bereits seit Oktober 2016 auf dem Markt.

Beim Ioniq Hybrid ist neben dem Otto-Motor ein Elektromotor verbaut, zusammen entstehen dann 141 PS Gesamtleistung.

Der Hyundai Ioniq basiert auf einer eigenen Plattform und ist damit taufrisch auf dem Markt, es ist aber offensichtlich, dass sich die Asiaten für die Zukunft rüsten und die Modelle wohl noch erweitert werden.

Die technischen Daten des Ioniq Hybrid:

  • Motor: Ottomotor Vierzylinder + Elektromotor
  • Hubraum (cm³): 1580
  • Leistung/PS: Ottomotor 105 PS Elektromotor 44 PS Gesamt: 141 PS
  • Getriebe:  6-Gang Doppelkupplungsgetriebe
  • Gesamtsystem Drehmoment: 265 Nm
  • Kraftstoffverbrauch: kombiniert 3,4 Liter auf 100 KM
  • Abgasnorm: Euro 6
  • CO2 Emission: 79 g pro KM
  • Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h

Im Vergleich setze ich gerne den neusten Toyota Prius der 4. Generation an, die Verbrauchswerte sind ähnlich und auch der kombinierte Verbrauch, der Hyundai Ioniq bietet aber vom Gesamtsystem mehr Leistung, fast 20 PS mehr!

Insgesamt betrachtet lesen sich die Werte des Hybrid Ioniqs sehr gut, sparsam und dennoch nicht untermotorisiert. Das Elektroauto von Hyundai erreicht kombiniert mit Elektromotor gute Werte und wie beschrieben eine gute Gesamtleistung.

Obwohl ein normaler Motor den Hauptantrieb bestimmt, sind mit 79g CO2 Ausstoß die Weichen für Umweltbewusstsein gesetzt und das macht sich auch in der KFZ-Steuer bemerkbar.

Der kombinierte Kraftstoffverbrauch von 3,4 Litern auf 100km ist natürlich vom Papier her ein Traum. In der Praxis liegt der Wert natürlich höher, aber dazu spielen einfach zu viele Faktoren eine Rolle. Realistisch sind im Stadtverkehr so um die 5 Liter Verbrauch, kombiniert.


Grafik technische Daten Hyundai Ioniq

Grafik technische Daten Hyundai Ioniq Bildquelle: Wikipedia.de

Grafik technische Daten Hyundai Ioniq Bildquelle: Wikipedia.de


Alternative Ioniq Elektro


Wie wäre es mit -0- Emissionen ? Kein Problem, darf ich vorstellen, der Hyundai Ioniq Elektro!

Wie der Name bereits sagt, die Elektrovariante des Ioniq kommt lediglich mit einem Elektromotor aus, ein Verbrennungsmotor ist nicht verbaut.

Damit sind die Emissionen des Elektroautos auf 0g gesunken, auch wenn man natürlich Bedenken muss, dass Strom in der Erzeugung auch Emissionen freisetzt, ist aber ein anderes Thema.


Reichweite des Hyundai Ioniq Elektro


Eine spannende Frage für mich und sicherlich auch für Euch, die Reichweite!

Mit einer Reichweite von 280 Kilometern liegt der Hyundai Ioniq Elektro damit im oberen Drittel, der Verbrauch wird auf 100km mit 11,5 kWh angegeben.

Mit der Reichweite von 280km kann man durchaus eine Reise antreten, auch wenn es noch nicht für eine Urlaubsreise reicht. Bis es soweit ist, werden sicherlich noch ein paar Jahre vergehen.

Mit 120 PS Leistung und einem starken Drehmoment liegt der Hyundai Ioniq Elektro wie beim Hybridmodell, der Drehmoment des Elektromotor liegt sogar höher. Kann man auch an der etwas besseren Beschleunigung von 9,9 Sekunden gegenüber 10,8 Sekunden erkennen.

Wie beim Ioniq Hybrid ist auch der Ioniq Elektro ein Auto mit Vorderradantrieb, als Getriebe kommt beim Elektromodell das 1-Stufen Reduktionsgetriebe zum Einsatz.

Wer sich die KFZ-Steuer sparen will und Emissionsfrei unterwegs sein möchte, für den ist der Ioniq Elektro die richtige Lösung. Mit der Kaufprämie bei Elektroautos sicher umso attraktiver.


Preise Hyundai Ioniq Modelle


Wo wir beim Thema „Anschaffung“ und „Kauf“ sind, die Preise der Ioniq Modelle sind wirklich attraktiv.

Den neuen Hyundai Ioniq Hybrid gibt es schon ab 23900,- EUR, das Elektromodell den Ioniq Elektro ab 33300,- EUR, für den neuen Plugin-Hybrid stehen noch keine Preise fest, wie gesagt, Start ist hier erst 2017!

Neben der Ladeproblematik und der fehlenden Stromversorgung unterwegs, ist für viele der Preis oft noch zu hoch, mit dem Ioniq ist der Preis nun sehr attraktiv geworden. Unter 24000,- EUR für ein Hybridmodell, nimmt man noch die Kaufprämie vom Staat dazu, sind wir bei 21000,- EUR!!!

Wenn ich zurückdenke, mein erster Toyota Prius hat mich damals knapp 30000,- EUR gekostet, kann ich feststellen, es hat sich etwas getan auf dem Auto-Elektromarkt.


Fahrbericht Hyundai Ioniq Elektro


Der Ioniq Elektro als sparsames Elektroauto – hier der Fahrbericht?

Das kann durchaus funktionieren, bei einer Fahrt mit dem Hyundai Ioniq Elektro konnte dieser vor allem im Verbrauch überzeugen, etwa 12,5 kWh auf 100 Kilometer gönnte sich der Stromer von Hyundai lediglich.

Dieser Wert liegt übrigens unter dem angegebenen Wert vom Hersteller direkt, demnach wurde hier nicht knapp kalkuliert sondern eher realistisch, so wie es etwa auch nach dem WLTP Fahrzyklus ablaufen würde.

Die Ausfahrt ging über Autobahnen bei 130 km/h, über Schnellstraßen Außerorts bei 80 km/h und durch Innenstädte mit 50 km/h. Bei diesen Fahrten mit dem Ioniq waren übrigens Klimaanlage und andere Verbraucher eingeschaltet, verständlich, die Außentemperatur lag konstant bei über 30 Grad.

Hyundai selbst gibt im Update des Ioniq mit größerer Batteriekapazität (38,2 kWh anstatt 28 kWh) nach WLTP Zyklus eine maximale Reichweite von 311 Kilometern an und dieser Wert ist tatsächlich sehr realistisch.

Ein weiterer Vorteil des Updates beim Ioniq ist der Ladevorgang, dieser verläuft deutlich zügiger, selbst unter Wechselstrom, jetzt 7,2 kW zu vorher 6,6 kW, mit Gleichstrom sind weiterhin bis zu 100 kW möglich und damit ein rasanter Ladevorgang möglich.

Bei Stadtfahrten und Fahrten bis zu 80 km/h bewegt sich der Ioniq Elektro auch nach dem Update zügig und flott vorwärts, obwohl die Werte 165 km/h in der Spitze und Drehmoment bei 295 Nm gleich geblieben sind.

Man muss insbesondere in der Stadt schon darauf achten, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, denn schaut man nicht auf den Tacho, verliert man das Tempo schnell aus dem Blick. Der Ioniq beschleunigt leise und flott, im Gegensatz zu einigen Verbrennern, dessen Motoren  ordentlich Rabatz machen.

Außerorts etwa auf der Autobahn ist es schon so, dass ab 120 km/h dem Ioniq etwas der Saft ausgeht, die Beschleunigung ist dann nur noch minimal spürbar und ein Wettrennen wird man damit auch nicht gewinnen können, aber gut, es handelt sich hierbei auch nicht um einen Supersportwagen.

Beim Fahren ist der adaptive Tempomat des Ioniq sehr hilfreich, dieser ist eigentlich immer aktiviert, etwa auch an der Ampel und im Stop and Go Verkehr. In Verbindung mit dem Tempomat ist auch ein Spurhalteassistent aktiviert und hilft fleissig mit, die Spur wird so sehr gut gehalten und ein Wechselmanöver auf die andere Spur wird etwa ohne Blinken erschwert (die Lenkung hält einfach dagegen) was ich im übrigen als positiv empfinde, so lassen sich etwa Unfälle beim Spurwechsel verringern.

Selbst schwache Begrenzungslinien erkannte der Spurhalteassistent gut, weiterhin vorteilhaft zu betonen ist der Notbremsassistent, dieser nimmt auch Rücksicht auf Fußgänger und vor allem Radfahrer die sich etwa von hinten nähern.

Im Bereich Entertainment und Navigation hat Hyundai im Ioniq Update ebenfalls nachgebessert, mit der Bluelink-App hat man vollen Zugriff auf wichtige Funktionen wie etwa den Ladefortschritt per Smartphone abrufen oder aber im Sommer von Vorteil, den Innenraum per App herunterkühlen und die Klimaanlage aktivieren.

Wer sein Auto nicht mehr direkt wiederfindet kann mit der App ebenfalls eine Ortungsfunktion aktivieren und genauer schauen, wo sein Fahrzeug abgestellt wurde, praktisch! Das Navi hat neben Daten in Echtzeit auch die Option etwa freie Parkplätze in Parkhäusern anzuzeigen, vorausgesetzt diese Daten werden extern geliefert.

Der Fahrbericht mit dem Hyundai Ioniq Elektro ist insgesamt sehr zufriedenstellend, wenn gleich die Fahrerlebnisse ab Tempo 120 merklich runter gehen.


Pluspunkt Batterie-Garantie


Mit der Batteriegarantie sammelt Hyundai einen weiteren Pluspunkt bei mir.

Wie bisher auch bei nicht Elektoautos, lässt sich Hyundai nicht lumpen und bietet seinen Käufern des Ioniqs eine 8-jährige Batteriegarantie an!

Entweder 8 Jahre oder 200000 KM, was zuerst eintrifft, lautet die Aussage! Auch wenn Wartung und Verschleiß wohl bei einer Elektrobatterie geringer sind, eine Hochleistungsbatterie ist immer gefordert und abliefern.

Der Weg, den Hyundai hier geht, ist wirklich sehr löblich und zumindest für mich ein weiteres Kaufargument. Vernunft und Kopf sind dann ein Stück weit gesicherter.

Übrigens, die 5 Jahre Hersteller-Garantie gibt es natürlich trotzdem, die 8 Jahre Batterie-Garantie beim Hyundai Ioniq ist demnach zusätzlich und freiwillig.


Hier noch ein feiner Videozusammenschnitt des Hyundai Ioniq mit Features und Highlights


FAZIT

Da ich bereits einen Hybrid mit dem Prius mein Eigen nennen durfte, kenne ich die Vorteile eines solchen Autos.

Mit dem Ioniq von Hyundai ist den Asiaten wirklich ein bezahlbares Auto mit alternativen Antrieben gelungen. Die Modellreihe lässt für Jedermann Raum zur Entfaltung und damit sehe ich die Zukunft bei Hyundai auch gesichert.

Ob wir wollen oder nicht, Elektroautos werden immer mehr in den Vordergrund rücken und die hiesigen Autobauer sind bemüht uns die Angebote so attraktiv wie möglich zu machen, immerhin leben Sie vom Fahrzeugverkauf.

Ob der Ioniq als Hybrid, Elektro oder Plugin-Hybrid, hier kann jeder, egal welche Bedürfnisse er hat, fündig werden. Für mich persönlich ist der Plugin-Hybrid, der ab 2017 auf den Markt kommt besonders interessant.

Mit einem Plugin-Hybrid erreicht man nämlich gute Werte bei Verbrauch und Leistung, ist nicht allein abhängig von Strom und die Laufenden Kosten wie ( Strom, Benzin und KFZ-Steuer ) sind auf einem niedrigen Niveau.

Welchen Preis der Hyundai Plugin-Hybrid Ioniq haben wird, ist dann aber wieder eine andere Frage. Hier heißt es, Abwarten!

Autor im Blog: Janus Schulz
Bildquellen: Hyundai.de / Wikipedia.de

 

Hyundai Ioniq Hybrid oder Elektro?


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