Vom Rutschfahrzeug zum Auto

Bobby car als Rutschfahrzeug

Für jedes Alter das richtige Spielfahrzeug

Rollend, hupend und fröhlich johlend auf der Spielstraße herumfahren: Wo Kinder sind, dürfen Spielfahrzeuge nicht fehlen.

Zu den Spielfahrzeugen zählen Dreiräder, ein Rutschfahrzeug, Roller und später auch das Fahrrad.

Auch heute noch sind diese Spielzeuge sehr beliebt, da sie die Neugierde beflügeln und die Kinder zur Auslotung ihrer körperlichen Grenzen anregen. Spielend werden neue Hürden gemeistert und Schritt für Schritt werden neue Fähigkeiten erlangt.

Kinder lernen automatisch. Dabei sind Rutschautos für sie eine willkommene Fortbewegungsmöglichkeit.

Der lustige Zeitvertreib stärkt die Muskulatur und die Konzentrationsfähigkeit. Das geschieht zunächst einmal in kleinen Etappen.

Auf jeden Erfolg kommt ein weiterer und so wird daraus ein Lernprozess.

Entscheidend ist die Reihenfolge und das dem Alter angepasste Gefährt für die Entwicklung der Motorik und der Koordination.

Vom Bobby Car zum Fahrrad

Da die Entwicklungsprozesse bei jedem Kind anders verlaufen, sind Geduld und viel Spaß das wichtigste Rüstzeug. Keinesfalls sollten die Zwischenstufen übersprungen oder Druck ausgeübt werden.

Spielautos mit vier Rädern sind der ideale Einstieg. Die kleinen Autos überstehen auch rabiate Fahrversuche ohne Schaden.

Hersteller empfehlen ein Mindestalter von einem bis eineinhalb Jahren.
Am Anfang sollen einfache grobmotorische Aufgaben bewältigt werden. Auf den Sitz gelangen, Gleichgewicht halten, ein Lenkrad greifen.

Das fordert die kleinen Autofans bereits spürbar heraus. Bald folgen die ersten Experimente, eine kleine Strecke zu bewältigen.

Wenn das gelernt ist, kann ein Tretauto mit einem Pedalantrieb ausprobiert werden. Beobachtungsgabe und Lenkvermögen können ab dem 20. Monat mit dem Laufrad erprobt werden.

Ein Rutschfahrzeug der Kinderspaß

Rutschfahrzeug und Rutschautos sind für viele Kinder der Anfang

Für Kinder ab zwei Jahren können Roller und Dreirad angeschafft werden. Wenn am Anfang noch die Handhabung selbst im Vordergrund stand, spielen jetzt auch andere Verkehrsteilnehmer sowie Hindernisse eine Rolle.

Einschätzen der Geschwindigkeit und zeitiges Bremsen stehen nun auf dem Plan. Brenzlige Situationen können durch Abspringen oder Bodenkontakt mit den Beinen vermieden werden. Bis das Kind mit dem Fahrrad fahren kann, vergeht noch ein langer Weg.

Richtige Fahrräder ohne Stützen sind frühestens ab dem vierten bis fünften Lebensjahr zu empfehlen. Wegen der Gefahren auf dem schnellen Untersatz sollten Eltern bis dahin auf eine angemessene Erziehung bezüglich des Fahrstils achten.

Außerdem ist das Tragen von Schutzkleidung angesagt. Stützräder können sich unter gewissen Umständen als ein Sicherheitsproblem erweisen und das Fahrrad blockieren. Dann sind Stürze vorprogrammiert und der Gleichgewichtssinn kann nicht richtig geschult werden.

Das passende Spielfahrzeug für das Kind

Der Nachwuchs muss zuerst einmal auf Tuchfühlung mit dem neuen Spielzeug gehen. Bei großen Diskrepanzen zwischen Fahrzeugdesign und der Anatomie bleiben Spaß und Lernerfolg auf der Strecke. Zudem ist nicht jedes Spielfahrzeug in jeder Umgebung optimal.

Konstruktion

Auf ebenen Strecken sollten Tretautos leicht zu fahren sein. Beim Rutschfahrzeug sollte der Sitz nicht zu hoch sein. Die Füße müssen den Boden leicht erreichen können.

Auch das Zubehör kann den Kauf entscheiden. Anhänger zum Beladen mit Sand beispielsweise können langfristig die Freude am Fahren erhalten. Auch variable Sitze und Fächer zur Unterbringung von kleinen Dingen sind ein Gewinn an Komfort.

Umgebung

Selbstverständlich fahren Kinder nicht im Straßenverkehr mit. Bei einfachen Fahrzeugen reicht schon ein langer Hausflur, Garten oder Innenhof. Für Laufräder braucht es mehr Bewegungsfreiheit.

Aber Achtung: Plastikräder können auf hartem Boden viel Lärm erzeugen.

Luftgefüllte Reifen oder spezielle Flüsterräder senken hingegen den Schallpegel zur Freude der Anwohner.

Aufsicht

In den ersten Lebensjahren sind die Eltern zur Aufsicht verpflichtet. Kinder wollen ihre nicht immer ungefährlichen Ideen ausleben. Leider haben sie aber noch nicht ausreichend Erfahrung, um Gefahren zutreffend einzuschätzen.

Dazu können sie auch noch leicht von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden. Erst später dürfen Eltern die Zügel lockerer lassen.

Sicherheitszertifikate

“Geprüfte Sicherheit” oder “TÜV-Rheinland” sind Aussteller bekannter Siegel für die Sicherheit von Kinderspielzeug.

Achten Sie beim Kauf deshalb unbedingt auf diese Hinweise. Denn sonst können Materialschwächen und andere Fehler zu Verletzungen führen.

 



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