VW ID.3 Kritik und Probleme

VW ID.3 Kritik und mögliche Probleme


Die Rosinen rauspicken kann jeder, deshalb habe ich mir gedacht, suche ich mir heute mal die Problemzonen des neuen Stromers von VW, dem ID.3 heraus.

Meine VW ID.3 Kritik soll keinesfalls vom Kauf abhalten, vielmehr sollen meine Punkte in diesem Beitrag dem Hersteller mögliche Probleme beim ID.3 aufzeigen und jeder Interessent muss für sich selbst entscheiden, ob die bekannten Kritikpunkte vorerst vom Kauf abhalten oder nicht.

Sicher ist, auch das neue Elektroauto von VW, welches sich im Golf-Format präsentiert ist nicht perfekt und hat seine Schwächen, die Vorteile können für die meisten zwar überwiegen, heute geht es im Blogartikel aber tatsächlich nur um die Kritikpunkte und Probleme des VW ID.3


Punkt 1: die Software


In einem Bericht von Efahrer gibt es deutliche Hinweise auf Probleme mit der Software beim ID.3, für ein so zukunftsträchtiges Fahrzeug wie den ID.3 ist sowas natürlich keine Publicity.

Insbesondere folgende Probleme sind aktuell vorhanden oder befinden sich in Nachbesserung:

  • Verkehrszeichenerkennung arbeitet nicht zuverlässig
  • Reifendruckkontrolle weißt immer wieder Fehler auf
  • installierte Apps sind nicht zu 100% fehlerfrei nutzbar
  • Always-On Funktion hat Probleme, es kommt zu Verbindungsabbrüchen
  • auch das Head-Up-Display mit Augmented Reality Funktion leistet sich Schwächen

Zwar sind einige der Fehler bereits behoben, jedoch können nicht alle Probleme der Software rechtzeitig behoben werden, man wird hier also auch in Zukunft nicht um Software-Updates herumkommen, ist natürlich ärgerlich und kostet den Besitzer immer wieder Zeit und Nerven.


Kritikpunkt 2: Sitzplätze und Beschränkungen


In der großen Batterieversion des VW ID.3 mit 77 kWh gibt es lediglich 4 Sitzplätze und damit eher den Komfort eines Kleinwagens.

Hier die Beschränkungen des „großen“ ID.3 im Überblick:

  1. nur 4 Sitzplätze
  2. kein Panoramadach
  3. keine AHK anbringbar
  4. kein Fahrradträger vorhanden
  5. Fahrergewicht ist beschränkt

Fakt ist: Auch wenn ein Viersitzer nicht unbedingt für jeden ein Kritikpunkt sein muss, so ist es leider so, dass der ID.3, wenn man ihn mit großen Akku haben möchte, nunmal beschnitten werden muss.

VW ID.3 Kritik und mögliche Problemzonen Bildquelle: Volkswagen

VW ID.3 Kritik und mögliche Problemzonen

Beschnitten in Hinsicht auf Ausstattung und Komfort und das macht die Sache eben etwas unrund und weit weg von einem perfekten Elektroauto, welches etwa nicht nur für den Alltag zu gebrauchen sein soll.

Auch Audi und Skoda werden Elektrovarianten zukünftig auf der MEB-Plattform aufbauen, es bleibt abzuwarten wie man bis dahin mit diesen Ein-/Beschränkungen umgehen wird.

Dann nützt es auch wenig, wenn seitens VW die kleinere Variante des Akkus mit 58 kWh eher zu empfehlen ist, wenn man eine größere Version öffentlich anbietet, dann sollte man die zukünftigen Besitzer auch nicht derart „beschränken“, meine Meinung.


VW ID.3 Kritik: die Verarbeitung


Auch bei der Verarbeitung muss man leider den Rotstift ansetzen, insbesondere im Innenraum und auf den vorderen Plätzen.

Das Cockpit und die Bedienelemente sind in sehr viel Hartplastik eingehüllt, auch wenn dies in der Vergangenheit bereits bei einigen VW Modellen der Fall war, meines ist es nicht und für einen ordentlichen Preis, erwarte ich auch eine gute Verarbeitung.

Ich möchte jetzt das Wort „billig“ nicht verwenden, die Verarbeitung ist in Ordnung, aber etwas mehr Glanz und Gloria, sowie hier und da hochwertige Materialien wie zum Beispiel Leder, wären wünschenswert gewesen, möglicherweise ist das auch Jammern auf hohem Niveau.

Ich empfinde jedenfalls, die Verarbeitung im Innenraum des ID.3 als kritiwürdig, wie mir auch meine Recherchen in diversen Foren und Beiträgen bestätigen.


Achtung bei der Radwahl


Obwohl der VW ID.3 recht komfortabel unterwegs ist, sollte man bei der Wahl der Radgrößen genauer hinschauen.

Mit 19 Zoll Rädern ist man noch gut unterwegs und kann auch vernünftig beschleunigen, ab 20 Zoll wird es hingegen bereits schwer und der Wagen wird weniger komfortabel und dafür straffer und bei Unebenheiten auf der Straße wird es dann unangenehm.

Möglicherweise könnten hier die adaptiven Dämpfer Abhilfe schaffen, natürlich aber nur gegen Aufpreis, ob hier jetzt VW ID.3 Kritik berechtigt ist, muss man selbst entscheiden.


Dimensionen und Ausblick


Die Dimensionen sind besonders im vorderen Teil gut und es gibt reichlich Platz, auch hinten sitzt man eigentlich gut und bequem, wenn da nur nicht die beschränkte Kopf- und Schulterfreiheit wäre.

Besonders große Personen, die möglicherweise auch etwas gut betucht sind, stoßen hier dann schnell an ihre Grenzen, dann kann es auch mal nach obenhin kuschelig werden.

Der Ausblick für den Fahrer ist leider durch die C-Säule weniger optimal, dafür ist das kleingeratene Heckfenster leider auch viel zu klein.


Fazit VW ID.3 Kritik und Probleme

Obwohl man über gewisse Dinge wie etwa die Radwahl oder die Abmessungen im Fond sprechen kann und nicht unbedingt als klare Probleme gelten, gibt es auch Dinge, die beim ID.3 eben nicht okay sind.

Dazu zählt insbesondere die unfertige Software und warum bereits einige Modelle mit abgespeckten Funktionen, aufgrund der Softwareprobleme ausgeliefert werden müssen. Hier wurde scheinbar trotz intensiver Vorbereitungszeit, zu wenig auf die passende Abstimmung mit dem Fahrzeug geachtet.

Die Beschränkungen mit dem großen Akku beim ID.3 sind ebenfalls nicht ideal gelöst, denn so bekommt der Kunde kein gutes Komplettpaket geboten, gerade die, die auf größere Reichweiten spekulieren, müssten somit zum kleineren Akku greifen und würden wohl enttäuscht werden.

Diese VW ID.3 Kritik ist Stand der Dinge und lässt sich sicherlich beheben, dafür wird VW als Weltkonzern hoffentlich sorgen, manche Dinge wird man wohl bei den Nachfolgemodellen anpacken müssen.

Autor im Autoblog: Janus Schulz
Bildquelle: VW

 

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