C Klasse Cabrio 2016 Test

Die neue C Klasse aus Stuttgart zeigt sich nun freizügig und zwar als C Klasse Cabriolet in der 2016 Ausführung.

Was das neue C Klasse Cabrio zu bieten hat und wie es im C Klasse Cabrio 2016 Test abschneidet könnt ihr im folgenden Autotest lesen.

Neben dem bekannten Autocheck gehe ich auch auf den Preis, die Varianten und die Verfügbarkeit ein abschließend dazu mein Fazit, viel Spaß also beim Autotest.

Außenanblick

C Klasse Cabrio 2016 Heck Ansicht

C Klasse Cabrio 2016 Heck Ansicht

Wie bei allen neueren C Klasse Modelle von Mercedes ist auch beim Cabriolet eine dynamische Optik ausschlaggebend. LED Scheinwerfer, Diamantgrill, die ersten Bilder wirken stark aufs Auge und machen Lust auf mehr.

Das C Klasse Cabrio hat einiges vom Coupe geerbt beispielsweise die sportlichen Rücklichter.

Das Verdeck welches natürlich automatisch funktioniert besteht aus einem 3-lagigen Stoff! Stoff?

Ja richtig, auch wenn manch einer nun die Hände über die Kopf schlägt, ein Stoffverdeck hat seine Vorteile.

Zum einen lässt es sich in 20 Sekunden öffnen und wieder einfahren, zum anderen spart es Gewicht und Raum, damit also auch mehr Platz für den Kofferraum.

Mercedes selbst verspricht im Übrigen mit dem Stoffverdeck eine vergleichsweise ruhige Atmosphäre im Innenbereich. Das gefällt mir!

Ein paar Ecken und Kanten hier und geschwungene Rundungen dort, das neue C Klasse Cabrio 2016 macht optisch im Test eine sehr gute Figur.

Das neue Mercedes C Klasse Cabrio sieht einfach edel und sportlich aus eben ein Tick anders als die Limousine oder der Kombi. Bereit für die Ausfahrt?

Interieur C Klasse Cabrio 2016

C Klasse Cabrio 2016 Innenraum Interieur

C Klasse Cabrio 2016 Innenraum und Cockpit

Der Innenraum ist wie man es kaum anders von Mercedes zu erwarten hat sehr elegant und ansprechend gestaltet.

Hochwertige Materialien treffen auf Funktionalität und Übersicht, die Tasten und Knöpfe halten sich im Rahmen, vielmehr ist die Steuerung vieler Funktionen über das Lenkrad möglich.

Wie man es bei Cabrios gewohnt ist, ist der Innenraum nicht unbedingt ein „Raumwunder“, sprich der Platz ist begrenzt und die hinteren Sitze laden nicht unbedingt zum bequemen Sitzen auf längeren Strecken ein. Gut wie gesagt, es ist ein „Spaßauto“ und eher für besondere Momente gedacht.

Das neue C Klasse Cabrio bietet wie seine „Brüder“ der C Klasse alle aktuellen Assistenzsysteme an und bietet ein vollumfängliches Infotainmentsystem.

Das Cockpit und auch die Tachoanzeige sind sehr übersichtlich und sportlich gehalten, gleiches gilt für das Sportlenkrad, welches viele Funktionen zur Auswahl bereit hält.

Dank des Stoffverdecks bietet das Mercedes C Klasse Cabrio 2016 immerhin 285 Liter Kofferraumvolumen, mit einem normalen Verdeck wäre dieser Wert nicht erreicht worden.

Motorversionen

Bei den Motoren sollte für jeden Anspruch etwas dabei sein, mit 5 Modellen bei den Benziner und 2 Modellen bei den Dieselvarianten ist die Auswahl ausreichend.

Die Benziner beginnen mit dem C 180 als kleinste Version, dieser liefert 156 PS, mit Vierzylindern und 1.6 Litern Hubraum. Der stärkste Benziner ist beim C Klasse Cabriolet ein C 63 S AMG, satte 4.0 Liter Hubraum und 510 PS hat er zu bieten, stolz ist dann aber auch der Preis von knapp 100000 EUR.

Wer auf solche Spitzenwerte steht und gerne auf 700 Nm Drehmoment zurückgreifen will, liegt mit dem Mercedes C Klasse Cabrio C 63 S AMG goldrichtig.

Die Dieselmotoren geben sich beim C Klasse Cabrio 2016 etwas genügsamer, hier stehen zwei Modelle mit jeweils 2.1 Litern Hubraum und 170 bis 204 PS zur Verfügung, aber dann mit einen sparsameren Verbrauch und guten Drehmomenten ( 400-500 ).

Allradantrieb darf natürlich nicht fehlen, beim C 400 und C 43 bereits serienmäßig verbaut, bei weiteren Modellen ist Allrad optional möglich und buchbar.

Bei den meisten Motorversionen ist die neue 9-Gang Automatik im Einsatz oder kann gewählt werden, mit Sicherheit eine gute Lösung für mehr Fahrspaß.

Komfort und Fahrwerk im neuen C Klasse Cabrio

Die Fahrdynamik ist dank dem „Sportmodus“ im C Klasse Cabrio 2016 gegeben und damit wird Lenkung, Gaspedal, das Getriebe und das adaptive Fahrwerk straffer, Kurvenfahrten machen damit sicherlich mehr Spaß.

Dafür sorgt u.a. das Sperrdifferenzial an der Hinterachse, wer also auf schnelle Kurvenfahrten steht wird mit dem Sportmodus glücklich werden.

Einen besonderen Touch liefert die „AMG-Version“ auch wenn Sie durch die Anpassungen an Gewicht zulegt, die satten 510 PS und der starke Drehmoment lassen zu keiner Zeit fehlende Leistung verspüren.

Wenn man nicht unbedingt viel Platz für Beine und Laderaum benötigt, kann man durchaus behaupten, das neue C Klasse Cabrio liefert eine komfortable Leistung ab.

Preise und Verfügbarkeit

Das C Klasse Cabrio 2016 ( C180 ) ist bereits ab knapp 40000 EUR zu haben und darin bereits eine gute Ausstattung enthalten.

Wer noch mehr Komfort, Systeme und vor allem PS benötigt, kann beispielsweise zum C 400 Cabrio 4 Matic greifen für 60000 EUR steht dann ein Kraftpaket mit 3 Litern Hubraum und 333 PS in der Garage.

Für absolute PS-Freaks steht das neue C Klasse Cabrio AMG C 63 S bereit, entspannte 510 PS bei 700 Nm Drehmoment und einem Achtzylinder-Motor sind dann zu bändigen. Mit etwa 100000 EUR aber dennoch eine wohlüberlegte Anschaffung.

Was Assistenzsysteme und Sonderausstattung anbelangt lässt sich Mercedes nicht lumpen, 10000 bis 20000 EUR kann man dann zusätzlich einplanen.

Als Verfügbarkeit wird September 2016 angegeben, eine zwar nicht optimale Zeit für einen Verkaufsstart, aber Mercedes möchte ein 365 Tage Cabrio anbieten.

Dank dem Windumleiter „Aircap“ und dem Kopfraum Heizgebläse „Airscarf“ dürfen sich Fahrer auch bei kühleren Tagen über warme Ohren freuen. So sieht die Theorie aus, nur leider haben wir in Deutschland 4 Jahreszeiten und somit sieht die Praxis etwas anders aus.

Fazit

Mit dem C Klasse Cabrio 2016 Test konnte ich Euch hoffentlich die neue Zukunft bei Mercedes näher bringen und in Sachen „Cabrio“ ist in Stuttgart noch lange kein Ende in Sicht, man ist sich sicher, dass auch weiterhin Cabrios eine rege Nachfrage haben werden.

Ich finde Mercedes und deren Ingenieure haben eine gute Arbeit abgeliefert und dank Innovationen wie „Aircap“ oder „Airscarf“ definitiv Alleinstellungsmerkmale zur Konkurrenz im Petto. Zumindest kann man aufgrund dessen, mit Sicherheit 1-2 Monate länger im Jahr das „Cabriofeeling“ genießen.

Optisch wie Technisch ist das neue C Klasse Cabriolet eine Meisterleistung und liefert viel Leistung für viel Geld, aber es sollte jedem bekannt sein, dass es sich um eine Premiummarke handelt. Ich erspare mir die Aufzählung von Floskeln an dieser Stelle.

Schick, heiß, dynamisch und fahrfreudig so präsentiert sich das C Klasse Cabrio, auch wenn man leichte Einbußen beim Platzangebot und in der Fahrgastzelle hinnehmen muss, es handelt sich allerdings auch nicht um ein „Transportfahrzeug“.

Ich denke mit dem C 250 D Cabrio macht man wenig falsch, hier stimmen Preis/Leistung, 204 PS für die Fortbewegung, garantierter Fahrspaß und dennoch gute Verbrauchswerte ( im Schnitt 4,6 Liter ) stehen im Einklang. Der Preis liegt mit etwa 52000 EUR im Vergleich zur AMG Version im möglichen Rahmen für Jedermann.

Ich bin auf die Präsentation und den Marktstart gespannt, die bisherigen Daten versprechen jedenfalls viel nun muss sich Mercedes mit dem Mercedes Benz C Klasse Cabrio 2016 nur noch beweisen und den Cabrio Automarkt auf den Kopf stellen.

Autor im Autoblog: Janus Schulz
Bilderquellen: mercedes-benz.de

Wie Cabriopflege eines Daches richtig funktioniert, lest ihr HIER!

4 Gedanken zu „C Klasse Cabrio 2016 Test

  1. Ein absolutes Highlight ist natürlich das C63S AMG Cabrio auch wenn der Preis mit 100000 EUR zu Buche schlägt.

    Doch auch die kleine PS Variante der C Klasse macht als Cabrio eine gute Figur, Mercedes bitte noch etwas an der Preisschraube drehen :)

  2. Ein Sport-Cabrio von Mercedes, das C Klasse Cabrio spricht mich ziemlich an.

    Eine Probefahrt in den Bergen wäre jetzt aber nötig um die Qualitäten beurteilen zu können, oder?

  3. Macht schon was her die c klasse als cabrio allerdings findet ich den Preis nicht unbedingt gerechtfertigt. Zumal man ja nicht das blanke Auto kaufen will sondern auch weitere Extras.

    Ralle

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