Kia Stonic Erfahrungen


Kia Stonic Erfahrungen – Sportlicher Crossover?


SUV, Mini-SUV oder Crossover?

Wie auch immer, welche Kia Stonic Erfahrungen ich persönlich gesammelt habe, widme ich meinem heutigen Erfahrungsbericht zum Kia Stonic.

Ich sehe den Stonic von Kia als Crossover an, ein möglicher Kandidat für das perfekte Stadtauto. Obwohl der Crossover-SUV von Kia Motors das kleinste SUV aus dem Produktsortiment darstellt, ist der Kleine bei weitem nicht so Klein wie für möglich gehalten. Mal schauen, wie er sich seinen Brüder gegenüber, wie Kia Sportage oder Kia Sorento schlägt.

Erfahrungen, technische Daten und mehr zum Kia Stonic im folgenden Erfahrungsbericht des Crossover von Kia.


Geschichte des Stonic


Brandneu kann man sagen, wurde der Kia Stonic im Juni 2017 vorgestellt, der Öffentlichkeit präsentiert wurde er im September auf der IAA 2017 in Frankfurt am Main.

Seit Ende September 2017 steht der Kia Stonic nun in den Verkaufsräumen und kann offiziell konfiguriert und bestellt werden. Das kleinste SUV-Modell aus dem Konzern Kia Motors ist eine Neuentwicklung und kam mit dem Kona von der Konzernschwester Hyundai nahezu zeitgleich auf den Markt.

Seinen Namen hat der Kia Stonic durch eine Vermischung zweier Begriffe erhalten und zwar „Speedy“ und „Tonic“ und damit war nicht wirklich Gintonic gemeint, geboren war der Stonic.

Im Jahr 2017 kam der Stonic in der letzten Jahreshälfte auf insgesamt 1867 Zulassungen, davon gingen 124 als Dieselvariante an den Mann. Trotz Dieseldebatte kann ich mir gut vorstellen, das sich der Stonic als Diesel im Jahr 2018 noch besser verkaufen lässt, denn die Südkoreaner haben die Dieselmodelle mit Euro 6d-Temp ausgestattet.

Seit Juni 2018 sind die Stonic Dieselvarianten mit Euro 6d-Temp ausgerüstet und damit zumindest mittelfristig für die Zukunft ausgerichtet.


Kia Stonic Erfahrungen: das Exterieur


Mit 4,14 m ist der Stonic knapp 8 cm länger als der technische Kompane, der Kia Rio.

Dabei ist der Crossover von Kia aber keineswegs nur ein hochgebockter Kleinwagen, viel mehr ist es eine ausgeklügelte Variante eines Mini-SUVs für die Stadt und Co.

Sportlich ansprechend kommt der kleine Südkoreaner daher, zeigt Kurven und Kanten und hinterlässt definitiv einen bleibenden Eindruck. Vor allem die Front finde ich sehr gelungen, der Kühlergrill ist klar abgetrennt und die Scheinwerfer verkörpern leichte Aggressivität.

Kia Stonic Erfahrungen Bild von der Front und Heckansicht Bildquelle: kia.com

Kia Stonic Erfahrungen Bild von der Front und Heckansicht

Die Außenmaße bleiben kompakt, im Innenraum, dazu später mehr, bieten sich jedoch Platz und Raum für eigene Ideen.

Als Tigernase wird die Front ebenfalls bezeichnet, ein Designmerkmal im Kia Konzern. Zwei dicke Chromleisten zieren die Front und wirken dabei ansprechend und hochwertig.

Von der Seite kann man die besonders großen Radkästen begutachten, diese vermitteln einen Offroad-Look, an dieser Stelle muss man fairerweise aber sagen, Allrad: Fehlanzeige!

Das Heck des Kia Stonic ist für mein Empfinden weniger speziell und recht schnell abfallen, beim Rückwärts-Einparken könnte man demnach Parksensoren benötigen, da auch der Rund-Umblick eher eingeschränkt ist durch die kleine Heckscheibe.

Insgesamt konnte mich die Silhouette des Stonic und dessen Designsprache aber überzeugen, bleibt natürlich Geschmackssache.

Den Kia Stonic gibt es übrigens in 29 Farbvarianten, Langeweile bei der Farbauswahl sollte es also nicht geben.


Interieur im Kia Stonic


Der Innenraum des Stonic überzeugt trotz kompakter Abmessungen.

Beim Einsteigen erkennt man im Fond sofort, Knie- und Beinfreiheit sind im Stonic ausreichend und ordentlich, so kann man wie ich, auch als 1,90 m Mann durchaus bequem sitzen.

Das Cockpit zeigt sich besonders Fahrerfreundlich und bietet beste Usability. Alle Knöpfe und Regler sind nah beim Fahrer und lassen sich bequem bedienen, wichtige Funktionen lassen sich ohnehin über das Multifunktionslenkrad steuern.

Kia Stonic Erfahrungen Cockpit und Innenraum Bildquelle: kia.com

Kia Stonic Erfahrungen Cockpit und Innenraum

Kia zeigt sich auch technisch auf höchster Ebene, mit Kia Connected Services bekommt man beispielsweise Echtzeitinformationen zum Verkehr, Wetter und Co. aufs 7-Zoll Display geliefert. Mit dem 7-Jahres Navigationsupdate kommt man auch später noch sicher und schnell an sein Ziel.

Die Smartphoneanbindung im Kia funktioniert mit Android Auto und Apple CarPlay problemlos, somit muss man während der Fahrt nicht zum Handy greifen und spart sich damit möglicherweise zusätzliche Kosten für Strafen.

In der Basisausstattung sind die Sitze im Stonic aus Stoff, jedoch heben sich diese bereits optisch hervor, wer es etwas hochwertiger und noch individueller möchte, greift zu der Ledernachbildung, welche zum Beispiel in der Platinum Edition bereits enthalten ist.

Kia Stonic Erfahrungen Seitenansicht Innenraum Bildquelle: kia.com

Kia Stonic Erfahrungen Seitenansicht Innenraum

Der Kofferraum bietet ein Volumen von 325 Litern, wenn man die asymmetrisch geteilte Rücksitzbank komplett umklappt werden es schnell sogar bis zu 1155 Liter.

Damit lässt sich bereits einiges befördern, zumal die Fläche dann fast vollständig eben ist. Ein weiteres Highlight ist der doppelte Ladeboden, die Abdeckung ist nicht nur abnehmbar, sondern kann auch hochgeklappt und arretiert werden. So lassen sich hinten auch schnell nicht ständig gebrauchte Kleinartikel sicher verstauen.


Kia Stonic Erfahrungen: die Motoren


Aktuell gibt es den Kia Stonic mit 2 Ottomotoren und 2 Dieselmotoren, sieht im Detail dann so aus:

  • Ottomotor 1.4 mit 99 PS
  • Ottomotor 1.0 T-GDI mit 120 PS
  • Dieselmotoren 1.6 CRDi mit jeweils 110 PS oder 136 PS

Von September 2017 bis Juni 2018 gab es auch noch einen weiteren Ottomotor, den 1.25 MPI mit 84 PS und eine Dieselvariante mit 1582 cm³ Hubraum und 110 PS, beide werden zumindest auf der offiziellen Kia-Homepage nicht mehr angeboten.

Die Ottomotoren gibt es wahlweise mit einem manuellen Getriebe oder einem automatischen Getriebe mit bis zu 7 Leistungsstufen. Als Antrieb kommt in jeder Variante des Stonic jeweils Vorderradantrieb zum Einsatz, Allrad gibt es nicht.

Wie so oft, haben die Dieselversionen des Kia Stonic nicht bessere Verbrauchswerte vorzuweisen, auch der Drehmoment ist wesentlich interessanter ( zwischen 260 und 280 Nm ).

Aufgrund der neuen Euro 6d-Temp Dieselmotoren, ist meine klare Empfehlung, vorausgesetzt man möchte auch etwas Fahrspaß haben, ein Dieselmodell. Der leichte Mehraufpreis wird schnell wieder vergessen, wenn man sich die guten Verbrauchswerte ( unter 6 Litern kombiniert ) anschaut.

Beide Dieselvarianten verfügen demnach über einen SCR-Kat und einen Nox-Speicherkatalysator, der Umwelt zuliebe. Die neue Abgasnorm ist übrigens erst ab 2019 bei Neufahrzeugen Pflicht, der Stonic ist hier schon einen Schritt voraus.

Weiterhin verfügt der Kia Stonic ( Start-Stopp ) über ein Energie-Regenerationssystem, welches beim Bremsen und Gasabnahme die entstehende Energie über die Lichtmaschine an die Fahrzeugbatterie weitergibt. Ob dadurch die Laufzeit und Leistung der Batterie verbessert werden kann, lässt sich wohl nur mit einem Dauertest feststellen.

Fest steht aber, der Motor muss weniger Energie aufwenden um Strom zu erzeugen.


Sicherheit, Assistenzsysteme und Ausstattung


Die Liste der Sicherheitsextras beim Kia Stonic ist ausgiebig, neben dem ohnehin hochfestem Stahl, der für die Karosserie verwendet wird, gibt es weitere Sicherheitsmerkmale und Systeme, dazu gehören:

  1. 6 Airbags ( Serie )
  2. Berganfahrhilfe
  3. Gegenlenkunterstützung ( Vehicle Stability Management )
  4. Kurvenbremskontrolle ( Cornering Brake Control )
  5. bremsbasierte Drehmomentoptimierung

Im Euro NCAP Crashtest erhielt der neue Kia Stonic ledig 3 von 5 möglichen Sternen, jedoch in der Basisausstattung. Mit der höchsten Ausstattung waren es dann volle 5 Sterne in der Gesamtwertung.

Die Basisausstattung ist wirklich nicht besonders hochrangig besetzt, dafür gibt es aber Optional und in höheren Ausstattungsvarianten weitere Assistenzsysteme wie:

  • Querverkehrwarner
  • Spurwechselassistent
  • ein aktiver Spurhalteassistent
  • Fernlichtassistent
  • Müdigkeitserkennung
  • autonome Notbremsassistent

Was Sicherheit angeht muss man sich beim Stonic also kaum Sorgen machen, bereits die Ausstattung „Spirit“ beim neuen Kia Stonic bietet folgende Extras:

  • Klimaautomatik
  • Parksensoren
  • Regensensoren
  • Abbiegelicht
  • Nebelscheinwerfer
  • Rückfahrkamera
  • Müdigkeitserkennung
  • autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung

Wer noch mehr auf Komfort, Ausstattung und SIcherheit wert legt, greift am besten zur Platinum Ausstattung, hier ist dann z.B. auch noch der Querverkehrswarner und Spurwechselassistent enthalten.


Fahrbericht und Fahrkomfort


Kia Stonic Erfahrungen im Fahrbericht, was kann der Crossover und was weniger?

Der Frontantrieb im Stonic macht vor allem mit einem Diesel wie dem 1.6 CRDi Spaß, hier stimmt zum einen die Leistung ( in PS ) als auch der Drehmoment, bis zu 280 Nm.

Der Stonic liegt kräftig auf der Straße, agiert dabei recht flink und zeigt sich von seiner agilen Seite. Auch in Kurven macht er ohne Anstalten eine gute Figur, falls es doch etwas schwieriger wird, dann helfen die vielen Assistenzsysteme gerne aus.

Der Fahrkomfort könnte grundsätzlich noch verbessert werden, vor allem Gullideckel und Unebenheiten im Straßenbelag bereiten dem Crossover von Kia Probleme. Die mittelmäßige Federung dürfte in dieser Preisregion jedoch völlig normal sein.

Wer auf besonders viel Fahrkomfort wert legt, müsste hier evtl. einige Abstriche machen, vielleicht könnten spezielle Sitze den Fahrkomfort ein wenig erhöhen. Wer sich auf einer Straße mit Schlaglöchern befindet, sollte deshalb wen möglich um die Schlaglöcher herum fahren.


Preise des Kia Stonic


Preislich geht es mit der „Edition 7“ Variante los, Startschuss bei 17.650,- EUR mit einem 1.4 Benziner, Schaltgetriebe und 99 PS.

Der 1.0 T-GDI mit 120 PS kostet genau 1200,- EUR mehr, genauso wie der 1.4 Benziner mit 99 PS und Automatikgetriebe, demnach also 18.850,- EUR

Genau 2000,- EUR Aufpreis beträgt das Upgrade auf die nächste Ausstattungslinie „Vision“ Parksensoren hinten, Klimaautomatik und Regensensor als Merkmale sind hier zu nennen.

Eine ziemlich Ausstattungslinie ist meiner Meinung nach „Spirit“, hier geht es ab 21.150,- EUR los, mit Notbremsassistent, Müdigkeitserkennung und Rückfahrkamera bekommt man hier allerlei technisches Schnick-Schnack geboten.

Das Maß der Dinge ist die Ausstattung „Platinum Edition“ beginnend mit 24.450,- EUR bis 26.890,- EUR.

Ein vollwertiger SUV-Crossover für unter 27.000 EUR! Fast unglaublich, aber wahr. Das Preis-Leistungsverhältnis dürfte an dieser Stelle fast unschlagbar sein.


Pluspunkte von KIA

Für KIA Fahrzeuge sprechen immer wieder besondere Pluspunkte, neben der sehr guten Preis-Leistung, vor allem aber:

Die Südkoreaner sind sich ihrer Sache sehr sicher und davon überzeugt nicht nur gute Motoren, sondern insgesamt sehr gute Fahrzeuge zu bauen.

Auch die 5 Jahre Lackgarantie oder die 12-jährige Garantie gegen Durchrostung sprechend Bände. KIA kann es sich wohl erlauben und liefert zum Wohle des Kunden.

7 Jahre kostenlos Navigationsupdates erhalten und auf einen 2-jährigen Mobilitätsschutz bauen, Vorteile und Pluspunkte die für einen KIA sprechen!


Technische Daten und Maße


Bevor ich zu jedem Modell und jeder Fahrzeugvariante die Daten niederschreibe, könnt ihr Euch die technischen Daten selbst hier anschauen, einfach das Modell bzw. die Ausstattungsvariante auswählen.

Die Abmessungen und Maße des Kia Stonic sehen wie folgt aus:

Kia Stonic Erfahrungen Abmessungen und Außenmaße des Crossover von KIA Bildquelle: kia.com

Kia Stonic Erfahrungen Abmessungen und Außenmaße des Crossover von KIA


Fazit Kia Stonic Erfahrungen

Kia hat sicher meiner Meinung nach unter den asiatischen Fahrzeugen zu einer wahren Nummer 1 gemausert.

Neben den recht guten Fahrzeugen, der sehr guten Preis-Leistung, fortschrittlicher Technik und interessanter Optik ist vor allem die 7-jährige Herstellergarantie ein Novum unter den meisten Automarken, insbesondere den Europäischen.

Meine Kia Stonic Erfahrungen sind insgesamt sehr gut verlaufen, deshalb gibt es trotz 1-2 Schwächen in meiner Bewertung auch volle 5 Punkte. Als größtes Manko könnte man den Fahrkomfort und das Fahrwerk ausfindig machen, wenn Kia es schafft hier zu optimieren, wüsste ich aktuell keinen Grund, warum sich eine andere Automarke zulegen sollte.

Alle anderen Disziplinen sind unübertroffen und der Kunde darf sich über einen vollwertigen Crossover-SUV mit neuster Technik und Sicherheitsfeatures zu einem sehr annehmbaren Preis freuen.

Optisch bleibt es immer eine Geschmacksfrage, ich persönlich würde eher das Gesamtpaket beurteilen und den Kia Stonic vorab Probe fahren und zu sehen, ob Fahrgefühl und Fahrkomfort überzeugen, andere Gesichtspunkte dürfte der Südkoreaner wohl in der Tasche haben.

Autor im Blog: Janus Schulz
Bildquellen: kia.com

 

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Kia Stonic
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