Porsche Killer meine TOP 3

Welcher Wagen ist DER Porsche Killer?

Dieser Frage bin ich mir selbst nachgegangen und möchte Euch mit dem heutigen Artikel, meine persönlichen TOP 3 der Porsche Killer vorstellen!

Seinen guten Ruf hat der deutsche Autobauer Porsche voraus, er baut seit geraumer Zeit Sportwagen und darunter einige Supersportwagen Modelle.

Aber muss es wirklich immer ein Porsche sein? Nicht unbedingt, denn der Automarkt gibt einiges her, mal schauen welches Auto das Zeug zum Porsche Killer hat!?

Porsche Killer oder nicht?

Es gibt einige Automodelle die durchaus das Zeug dazu hätten, aber um DER Porsche Killer überhaupt zu sein, bedarf es mehr als nur Power und PS!

Ein Porsche Killer muss einzigartig sein, er muss Power und PS vorweisen können, er muss optisch einen Sportwagen präsentieren und und und.

Sicher ist jedenfalls, die Konkurrenz schläft nicht und so darf ich Euch heute einige Supersportwagen präsentieren und darunter meine persönlichen TOP 3 der Porsche Killer.

Eine Frage die sich bestimmt einige stellen: Aus welchem Land kommt der Porsche Killer?

Meinungen sind unterschiedlich, deshalb habe ich mich auch auf die TOP 3 beschränkt, damit ihr es am Ende leichter habt, eure eigene Nummer 1 auszuwählen.

Kandidat 1 der Porsche Killer: Mercedes-Benz AMG GT R

Die Schwaben haben sehr wohl in die Trickkiste gegriffen und präsentieren mit dem Mercedes-Benz AMG GT R wahrlich einen ambitionierten ersten Kandidaten als Porsche Killer.

Der AMG GT R von Mercedes ist eine regelrechte Kampfansage an Porsche, damit muss sich beispielsweise ein Porsche Klassiker wie der 911er, warm anziehen.

Wofür steht eigentlich das R? Naja, für Ruhestand sicherlich nicht, es steht natürlich für Rennsport.

Lesern aus Schwaben könnte man auch den Ringkampf präziser bestimmen: Untertürkheim und Affalterbach gegen Zuffenhausen 

Welcher Schwabe hat am Ende die Nase vorn? So einfach kann man hier kein Urteil bilden, sicher ist alle mal, die Schwaben verstehen ihr Handwerk.

Daten des Mercedes-Benz AMG GT R

Produziert wird der AMG GT R erst seit 2016, vorgestellt wurde er aber bereits 2014.

Mit einer nennenswerten Leistung von 585 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 318 km/h zeigt er Daten und Werte, eines Rennwagens auf.

Der Biturbo V8 Motor kann seine Leistung übrigens optimal umsetzen und erreicht ein Drehmoment von 700 Newtonmetern. Mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und seiner Leistung steht Fahrvergnügen nichts mehr im Wege.

Der 4 Liter Ottomotor mit Direkteinspritzung und Biturbo braucht sich nicht verstecken, auch wenn er Optisch eher etwas “geduckt” daher kommt.

Seine Hinterräder bringt er auf Touren in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 und damit ist er auch in der “Liga der Rennwagen” gut aufgehoben.

Die Optik beim Mercedes-Benz AMG GT R

Von Außen, besonders von der Seite hat er für mich gewisse Züge eines Porsche Panamera, auch wenn das Mercedes-Benz Anhänger nicht gerne hören.

Von Vorne präsentiert sich der Mercedes-Benz AMG GT R aggressiv in Giftgrün, mit dieser Farbe hinterlässt er auch Eindruck, auch wenn Sie mich nicht wirklich anspricht.

Porsche Killer Kandidat 1 der neue Mercedes Benz AMG GT R 2016 Bildquelle: mercedes-amg.com

Porsche Killer Kandidat 1 der neue Mercedes Benz AMG GT R 2016 Bildquelle: mercedes-amg.com

Die riesigen Lufteinlässe an der Front zeigen sich nicht nur angriffslustig, vor allem zeigen sie sich hungrig, bereit um sofort zuzuschlagen.

Insgesamt wirkt der Mercedes-Benz AMG GT R sehr voluminös und breit, die Karosserie soll wohl vermitteln, wer Herr der Lage sein soll.


Fazit zum neuen Mercedes-Benz AMG GT R:

Ein brutaler Benz in Giftgrün mit einer Menge Power unter der Haube steht als Kandidat 1 der Porsche Killer fest.

Zu recht wie ich finde, Power, PS, Optik und Fahreigenschaft, welche dank modifiziertem Fahrwerk kaum Wünsche offen lassen, machen den neuen AMG GT R definitiv zu einem starken Rennsportwagen.

Nicht per Zufall, nennt man ihn auch “Beast of Green Hell”. Warm anziehen muss sich also nicht nur die Konkurrenz aus Zuffenhausen, sondern vor allem auch unsere italienischen Freunde.

Mit einem Preis von etwa 165.000 EUR ist der Mercedes-Benz AMG GT R allerdings nur etwas für dickere Geldbeutel.


Kandidat 2 der Porsche Killer: Nissan GT-R Nismo

Die Japaner sind in Sachen Technik und dies gilt auch in Autotechnik sehr oft einigen Herstellern einen Schritt voraus und wie ist es beim Nismo?

Klar ist schon mal eines, der Nissan GT-R Nismo hat es in meine persönlichen TOP 3 geschafft und ist damit auch der einzige Asiate unter den Autobauern.

Was macht den Nissan GT-R Nismo aber besonders? Der Nismo verkörpert für mich den Inbegriff von Motorsport und Tuning, was auch die Optik des Japaners unter Beweis stellt.

Damit ist er auch verdient unter den TOP 3 der Porsche Killer, vielleicht auch deine persönliche No. 1 ?

Daten beim Nissan GT-R Nismo

Seit 2014 wird der neue Nissan GT-R Nismo produziert und sorgt damit in Zuffenhausen und Co. für Verwirrung.

Der starke V6 Motor 3,8l Biturbo Motor bringt stolze 600 PS zur Geltung und erreicht dabei in der Spitze einen Drehmoment von 637 Nm.

Von 0 auf 100 in 2,7 Sekunden und damit fast 1 Sekunde schneller als mein Kandidat 1. Ab 315 km/h in der Spitze ist dann Schluss, auch wenn diese Drosselung wohl kaum für Entsetzung sorgen wird, ein TOP Wert!

Dadurch, dass der Nissan GT-R Nismo erst bei 6800 Umdrehungen auf volle Touren kommt, bekommen echte “Rennsportfans” einen satten V6 Sound zu hören, für viele Sportwagenfans das Markenzeichen eines Supersportlers.

Mit 1,7 Tonnen Gewicht ist der Nismo zwar etwas schwerer als der AMG GT R, dennoch schmücken sich die Japaner mit Federn, denn sie geben eine Nordschleifen Rundenzeit von 7:08 Minuten.

Eine Bestzeit, zumindest bis Sommer 2016 und diese Zeit ist auch keinem Porsche RS oder ähnlichen Turbomodellen bisher gelungen!

Damit ist klar, Karosserie, Chassis und die Verarbeitung sind auf die Rennstrecke ausgelegt, Hut ab, Nissan!

Optik beim Nissan GT-R Nismo

Ein schöner Frontspoiler von Vorne und dicke Schweller in der Heckansicht, der Nismo zeigt sich attraktiv und hungrig.

In der Farbe Weiß kommt er auch schön zur Geltung, Formen und Verarbeitung sind eines Supersportwagens würdig.

Kandidat 2 der Porsche Killer der neue Nissan GT-R Nismo in der Heckansicht Bildquelle: Nissan.de

Kandidat 2 der Porsche Killer der neue Nissan GT-R Nismo in der Heckansicht Bildquelle: Nissan.de

In der Optik des Nismo GT-R erkennt man sofort, hier wurde auf Aerodynamik viel Wert gelegt um bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können.

Von Hinten herrscht “Verwechslungsgefahr”, denn nicht wenige würden den GT-R von Nissan von Entfernung als Corvette bezeichnen, also Vorsicht!

Ob sich die Japaner da ein Stück abgeschaut haben? Man weiß es nicht, jedenfalls überzeugt der neuste GT-R Nismo vor allem durch innere Werte.


Fazit des neuen Nissan GT-R Nismo:

Zurecht unter den TOP 3 der Porsche Killer und bisher, meine persönliche Nummer 1.

Der Nissan GT-R Nismo zeigt seinen eigenen Charakter und die inneren Werte sind sehr überzeugend. Die Verarbeitung mit Carbonfasern und Herstellung in Handarbeit machen den Nismo für mich sehr individuell.

Bei diesem Modell kommen Rennsportfans auf ihre Kosten, eine Voraussetzung ist natürlich die passende Strecke dazu. Kurven- und Küstenfahrten lassen sich mit dem Nismo übrigens sehr gut meistern.

Alle nötigen Werte als Porsche Killer sind erfüllt und die Asiaten haben ganze Arbeit geleistet.

Beweise gefällig? Hier kannst du dir das Video zum Nissan GT-R Nismo anschauen:

 

Wer Besitzer des flotten Asiaten sein möchte, muss lediglich etwa 150.000 EUR auf den Tisch legen. Preislich gesehen, immerhin 15000 EUR weniger als Kandidat 1 und einige weitere tausend Euro weniger als andere Supersportler.


Kandidat 3 der Porsche Killer: BMW M4 GTS

Nun komme ich zum letzten Kandidat der Porsche Killer, dem BMW M4 GTS.

Ein Prachtstück keine Frage, hier kommt in jedem Fall etwas Gewaltiges aus München auf uns zu.

Die M GmbH aus Garching hat saubere Arbeit geleistet und schickt hier einen wahren Rennstrecken-Killer aufs Parkett.

Der BMW M4 GTS schafft es zurecht in meine TOP 3 und präsentiert damit den zweiten Kandidaten als Porsche Killer aus good, old Germany.

Daten des BMW M4 GTS

Die Tuningversion des BMW M4 hat es in sich, seit 2016 wird der Supersportler produziert und leistet dabei gute Werte und Daten ab.

Mit 500 PS Leistung zeigt der Biturbo R6 Motor was er drauf hat, schöne 600 Nm Drehmoment sind dann möglich. Der 3.0 l Ottomotor mit Direkteinspritzung zeigt sich harmonisch.

Diese Daten und Werte des BMW M4 GTS sind zwar etwas niedriger angesiedelt, als bei den Kandidaten zuvor, dennoch muss sich der “Bayer” nicht vor der Konkurrenz verstecken.

Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,8 Sekunden, liegt er in etwa auf dem Niveau des AMG GT R, die Spitzengeschwindigkeit beim M4 GTS wird mit 305 km/h beziffert.

Wer auf laute Motorengeräusche steht, dürfte sich übrigens über die 4 Rohr Titan Auspuffanlage freuen, dieser Sound hat das Gewisse Etwas und ist zudem lautstark.

Mit dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe hat man im BMW M4 GTS alles im Griff und kann auch auf der Rennstrecke gut performen.

Optik vom BMW M4 GTS

Er kommt schon sehr brachial daher und die Frontschürze ist unverkennbar.

Ich finde es ehrlich gesagt gut, wenn ein Sportwagen seine eigenen “Akzente” setzen kann und dies ist beim M4 GTS der Fall.

Kandidat 3 der Porsche Killer der neue BMW M4 GTS Bildquelle: bmw.de

Kandidat 3 der Porsche Killer der neue BMW M4 GTS Bildquelle: bmw.de

Matte Lackierung, Carbon-Keramik Bremsen, Böser Blick, der BMW M4 GTS hat natürlich auch hier alle Anforderungen an einen Porsche Killer erfüllt.

Man merkt auch deutlich, dass die Münchner vor allem in Sachen “Optik” bei der Kundschaft punkten wollen, die inneren Werte sind dennoch nicht zu verachten.

Auch die Heckansicht erinnert doch stark an Rennwagen, ich würde sagen, der M4 GTS von BMW ist auch auf der Rennstrecken gut aufgehoben.


Fazit des BMW M4 GTS:

Ein Porsche Killer durch und durch, auch wenn die Daten und Werte keine TOP Werte erzielen, so ist der M4 GTS von BMW bereit für große Aufgaben.

Insgesamt ist Optik und Leistung im Einklang und ein Supersportwagen ist geboren. BMW macht mit den M-Serien vieles richtig und wenig falsch.

Besonders gut gefallen mir die eigenen Akzente beim M4 GTS und natürlich die Optik, aber Geschmäcker sind auch hier verschieden.

Lust auf etwas Motorsound? Hier findest du ein nettes Video über den BMW M4 GTS inklusive Titan-Auspuff Orgie:

 

Vom Preis her ist der BMW M4 GTS der preisgünstigste Kandidat der Porsche Killer, “lediglich” etwa 143.000 EUR muss man für ihn berappen.

Hängt an dieser Stelle natürlich auch immer von der Ausstattung ab, der Einstiegspreis in die Rennklasse ist damit zumindest relativ “human”.


 FAZIT


Nun habt ihr sie gesehen, meine persönlichen TOP 3 Porsche Killer! Welcher ist euer Favorit?

Ich habe diese drei zumindest sehr behutsam ausgewählt und kann mich ehrlich gesagt kaum entscheiden, sie stehen zurecht alle auf dem Treppchen zum Porsche Killer 2016

Okay, ich muss mich ja entscheiden und deshalb fällt meine Wahl auf Kandidat 2, den Nissan GT-R Nismo!

Für mich stimmen beim Japaner sowohl Optik, Leistung als auch der Preis. Vergleichbare Sportwagen von Porsche und Co. gehen hier bereits in Richtung der 200.000 EUR Marke bei ähnlichem Leistungsumfang.

Mit dem Nissan GT-R Nismo, bekommt man zugleich einen Supersportwagen der nicht an jeder Ecke zu sehen ist und aktuell zudem die Nürburgring Nordschleife beherrscht.

Ihr habt also die Wahl! Ich habe mich auf jeden Fall entschieden und jetzt fange ich mal an, das Geld für den GT-R von Nissan zu sparen ;)

Autor im Auto blog: Janus Schulz
Bildquellen: bmw.de / nissan.de / mercedes-amg.com

 



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