Waschstraße oder Handwäsche?

Praktisch ist sie schon, die Waschstraße: Einmal fix durchgefahren, und schon glänzt das Auto beinahe wie am ersten Tag.  Auto-Enthusiasten allerdings waschen das eigene Gefährt oft lieber von Hand.

Doch lohnt sich der Aufwand? Und kann die Waschstraße dem Auto schaden?

Zuhause waschen: Vorschriften beachten

Wer sein Auto selbst von Hand waschen möchte, kann das nicht immer ohne Weiteres tun.

Auf Privatgrund ist die Handwäsche nur zulässig, wenn das entstehende Abwasser nicht in ein offenes Gewässer oder die Kanalisation gelangt, sondern auf dem Grundstück absickert.

In rund drei Vierteln des Berliner Stadtgebiets ist Autowäsche darum verboten. Zudem sind chemische Reinigungsmittel und Dampfstrahler untersagt, gewaschen werden darf also nur mit klarem Wasser und Schwamm, Bürste oder Lappen.

Selbst bei der Wäsche ohne solche Reinigungsmittel befinden sich allerdings Schadstoffe im Abwasser. In Wasserschutzgebieten ist die Autowäsche aus diesem Grund grundsätzlich verboten.

Waschstraße oder Handwäsche, die Pflege fürs Auto ist etwas besonderes

Waschstraße oder Handwäsche, die Pflege fürs Auto ist etwas besonderes

Allein in Berlin sind rund 212 km² als Wasserschutzgebiet ausgewiesen. Über betroffene Bezirke kann man sich bei der zuständigen Behörde erkundigen. Motorwäsche ist ebenfalls nicht gestattet.

Generell sollte man außerdem davon absehen, auf der Straße zu waschen. Meist wird die Reinigung des Wagens als genehmigungspflichtige Sondernutzung definiert, zudem kann die Beschmutzung der Straße durch das Wasser zu Problemen führen.

Es gibt also viele Einschränkungen, über die sich vor der Handwäsche informiert werden muss. Wem das zu umständlich ist, kann sich an Dienstleister wie Hochglanz von Hand wenden.

Die Autoreinigung in Berlin holt die Wägen auf Anfrage von Zuhause ab und stellt einen Mietwagen bereit. Wer einen externen Service mit der Handwäsche beauftragt, spart sich so nicht nur Zeit und Ärger – oft ist auch das Ergebnis gründlicher, die Wäsche erfolgt mit den korrekten Produkten und gegebenenfalls mit angemessenen Sicherheitsvorkehrungen.

Waschstraße: Drohen Schäden?

Waschstraßen-Gegner fürchten vor allem die harten Bürsten, die den Autolack beschädigen könnten. In modernen Waschstraßen passiert dies äußerst selten, da neue Autolacke wesentlich robuster sind als noch vor wenigen Jahren.

Allerdings erreichen die Bürsten nicht zwangsläufig jede Stelle des Autos, manchmal bleiben außerdem Kunststoffrückstände zurück. Dennoch ist vor Schäden in der Waschstraße kaum ein Fahrer gefeilt.

So kann bereits eine nicht verschlossene Motorhaube zu schweren Beschädigungen führen. Entstehen hier Kosten, haftet der Fahrzeugführer.

Auch nicht geschlossene Fenster, nicht abgenommene Autoantennen oder falsch eingestellte Scheibenwischer können zu Ärgernissen führen. Diese Gefahren bestehen selbstredend nicht bei einer Handwäsche.

Diese ist außerdem gründlicher, in den meisten Waschstraßen bleiben einige Flecken zurück. Das Ergebnis genügt allerdings für den Alltag, ist vergleichsweise günstig und sehr schnell.

Wer es eilig und einen eher neuen Wagen mit modernem Standardlack hat, für den kann sich die Fahrt in die Waschstraße durchaus lohnen. Ist das eigene Auto allerdings nicht nur Transportmittel, sondern auch Hobby und Leidenschaft, wird gern in eine Handwäsche investiert.

Besonders bei empfindlichen Old- und Youngtimern lohnt sich die zusätzliche Investition von Zeit und Mühe. Auch Sonderlacke mit Metallic- oder Perleffekt bedürfen spezieller Pflege.

Mit der Wäsche allein ist es außerdem nicht getan. Um den Lack nachhaltig vor Schmutz und Streusalz zu schützen, sollte ein Auto mindestens zweimal im Jahr gewachst werden.

Auch das geht schnell und simpel in der Waschstraße – Nutzen und Haltbarkeit dieser Heißwachs-Programme sind allerdings wesentlich geringer als eine von Hand eingeriebene Hartwachs-Schicht.

 



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