Schutz für dein Auto
So wählst du den richtigen Schutz für dein Auto
Wer ein Auto versichert, wählt zwischen ein paar Formen der Deckung. Dem einen genügt das Minimum, während der andere alles absichern will. Die beste Wahl hängt von deinem Auto und deiner Situation ab. Ein kurzer Blick auf die Unterschiede verhindert, dass du zu viel zahlst oder im Ernstfall zu knapp abgesichert bist.
Die gesetzliche Basis
Die begrenzteste Form deckt den Schaden, den du mit deinem Auto anderen zufügst. Diese Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben, denn ohne sie darfst du nicht auf die Straße. Schaden am Auto eines anderen fällt darunter, Schaden am eigenen Auto nicht. Für ein altes Auto mit wenig Wert ist das oft eine logische Wahl.
Eine Stufe umfassender
Die Teilkasko ergänzt den Schutz um Risiken, die dich selbst treffen, etwa Diebstahl, Brand, Sturm und Glasschaden. Du bist dann gegen häufige Schäden abgesichert, die nicht deine Schuld sind. Für ein Auto, das ein paar Jahre alt ist, bietet diese Zwischenform oft eine gute Balance zwischen Preis und Schutz.

Schutz für dein Auto
Die umfassendste Deckung
Die Vollkasko ersetzt auch Schaden am eigenen Auto, sogar wenn du ihn selbst verursachst. Für ein neues oder teures Auto ist das oft die Mühe wert, weil der Wert des Fahrzeugs den höheren Beitrag deutlich überwiegt. Eine Autoversicherung in dieser Form gibt die meiste Sicherheit, gerade in den ersten Jahren, in denen dein Auto noch viel wert ist.
Lass den Wert deine Wahl bestimmen
Eine praktische Faustregel: je älter und günstiger dein Auto, desto eher kannst du auf eine begrenztere Deckung heruntergehen. Rechne aus, was dein Auto noch wert ist, und setze das gegen den Beitrag. Zahlst du für die Vollkasko mehr, als das Auto selbst noch wert ist, dann ist es Zeit, deine Deckung zu überdenken.
Achte auch auf die Details
Neben der Hauptform bestimmen die Details, was eine Deckung wert ist. Achte auf die Selbstbeteiligung, auf Ergänzungen wie einen Schutzbrief und auf die Bedingungen bei Diebstahl. Zwei Policen mit demselben Namen können sich im Kleingedruckten deutlich unterscheiden. Vergleiche deshalb nicht nur den Preis, sondern auch den Inhalt.
Denk an deine schadenfreien Jahre
Unabhängig von der Deckung bestimmt deine Fahrvergangenheit einen großen Teil deines Beitrags. Jedes Jahr ohne Schaden baut einen Rabatt auf, der erheblich sein kann. Fährst du einmal einen kleinen Schaden, dann rechne aus, ob sich das Melden lohnt, denn eine Meldung kann dich in diesem Rabatt zurückwerfen.
Gerade bei einem älteren Auto mit reiner Haftpflicht kann es deinen Rabatt schonen, einen kleinen Schaden selbst zu regeln.
Bewusst wählen lohnt sich
Wer die Formen kennt, trifft eine bessere Entscheidung. Statt blind die günstigste oder die teuerste Police zu nehmen, stimmst du Deckung und Preis auf dein Auto ab.
So zahlst du nicht zu viel und stehst bei einem Schaden trotzdem nicht mit leeren Händen da. Ein wenig Recherche vorab erspart dir später Ärger.


